Der CIVIS Medienpreis 2026 ehrt acht herausragende Beiträge, die sich mit Integration und kultureller Vielfalt auseinandersetzen. Der Hauptpreis geht an die beeindruckende Produktion ‚Mr. Nobody Against Putin‘.
CIVIS TOP AWARD für ‚Mr. Nobody Against Putin‘
Im Rahmen der re:publica 2026 wurden die Gewinner:innen des Europäischen CIVIS Medienpreises bekanntgegeben. Der begehrte CIVIS TOP AWARD, der mit 15.000 Euro dotiert ist, geht an die Dokumentation ‚Mr. Nobody Against Putin‘, produziert von David Borenstein und Pavel Talankin. Diese Produktion, die auch den CIVIS VIDEO AWARD in der Kategorie Information gewinnt, beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen Medien und Politik in Zeiten von Krisen.
Preise für Fiktion und Social Media
In der Kategorie Fiktion wird der CIVIS VIDEO AWARD an die Autorin Hafsia Herzi für ihren Film ‚Die jüngste Tochter‘ verliehen. Damit wird die wichtige Rolle der Fiktion in der Vermittlung von Vielfalt und Integration gewürdigt. In der Kategorie Social Media erhält Büsra Sayed den Preis für ihren Beitrag busra.caramella: Wie Medien und Politiker die deutsche Gesellschaft spalten, der die öffentliche Debatte um gesellschaftliche Themen anheizt.
Weitere ausgezeichnete Beiträge
Der CIVIS AUDIO AWARD in der Kategorie lange Beiträge geht an Inga Lizengevic für ‚Generation U – Ukrainische Jugendliche in Deutschland‘, während Sylke Blume in der Kategorie kurze Beiträge mit ‚MausLive: Belal kommt aus Afghanistan‘ den ersten Platz belegt. Der Publikumspreis in der Kategorie Podcast wird an Pamina Rosenthal für ‚SPIELABBRUCH – Macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?‘ verliehen. Zudem wurden Ione Monje Martinez und Felipe Calvo Larrain mit dem YOUNG C. AWARD ausgezeichnet.
Den Publikumspreis CIVIS CINEMA AWARD gewinnen der Regisseur Marcus H. Rosenmüller und Produzent Robert Marciniak für ihren Film ‚Extrawurst‘. Diese Vielfalt an ausgezeichneten Arbeiten zeigt, wie zahlreiche Medienproduktionen zur Sensibilisierung für gesellschaftliche und kulturelle Themen beitragen.
Die Preisverleihung, die unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments steht, wird am Donnerstag, den 21. Mai 2026, um 00:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt und ist bereits ab dem 20. Mai 2026 in der ARD Mediathek verfügbar.

