Getreideanbaufläche in Deutschland stabilisiert sich 2026

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Laut aktuellen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes wird die Getreideanbaufläche in Deutschland für 2026 auf 6,03 Millionen Hektar geschätzt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 1,8 %, nachdem die Fläche 2024 auf einen Tiefststand gefallen war.

Stabile Anbauflächen für Getreide

Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zeigen für das Erntejahr 2026 eine positive Entwicklung im Getreideanbau. Nach einem Rückgang von 5,5 % im Jahr 2024, als die Fläche aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen 2010 fiel, verzeichnet 2025 bereits einen Anstieg um 4,4 %. Für 2026 wird nun ein Gesamtanbau von 6,03 Millionen Hektar erwartet, was 108.200 Hektar oder 1,8 % mehr als im Jahr 2025 bedeutet.

Winterweizen dominiert die Anbauflächen

Knapp die Hälfte der gesamten Getreideanbaufläche in Deutschland wird im Jahr 2026 für Winterweizen, einschließlich Dinkel, genutzt. Mit 2,9 Millionen Hektar nimmt der Winterweizen damit eine zentrale Rolle in der Getreideproduktion ein und growt um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Stabilisierung der Anbaufläche zeigt das Vertrauen der Landwirte in die zukünftige Ernte und die Anpassungen, die notwendig sind, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Rückgänge bei anderen Kulturen

Auf der anderen Seite ist ein Rückgang der Anbauflächen für Kartoffeln und Zuckerrüben zu verzeichnen. Während die Getreideproduktion wieder anzieht, müssen die Landwirte möglicherweise alternative Einkommensquellen in Betracht ziehen oder neue Anbaustrategien entwickeln, um den Herausforderungen auf dem Markt gerecht zu werden. Hingegen zeigen Sojabohnen und andere Hülsenfrüchte steigende Flächenzuwächse, was die Notwendigkeit diversifizierter Anbaupraktiken unterstreicht.

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