Materna eröffnet neuen Standort in Koblenz

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Die Materna Information & Communications SE hat am 18. Mai 2026 ihren neuen Standort in Koblenz eröffnet. Mit dieser Initiative will das Unternehmen die digitale Handlungsfähigkeit im Bereich der öffentlichen Verwaltung und Bundeswehr verstärken.

Fokus auf digitale Sicherheit

Die Eröffnung des neuen Büros in Koblenz ermöglicht es der Materna-Gruppe, ihre Zusammenarbeit mit zentralen Auftraggebern aus dem verteidigungspolitischen Umfeld zu intensivieren. „Die sicherheitspolitische Zeitenwende ist auch eine digitale Aufgabe,“ erklärte Michael Hagedorn, CEO der Materna Group. Der Standort wird eine zentrale Rolle dabei spielen, wie digitale Architekturen langfristig die Handlungsfähigkeit des Staates sichern.

Erweiterung der Belegschaft und Aufgaben

Am Standort Koblenz werden künftig 23 Mitarbeiter Lösungen für sicherheitsrelevante Herausforderungen entwickeln. Hierzu gehören Lagebilder aus diversen Datenquellen, gesicherte Kommunikationskanäle und digitale Systeme, die für Führungs- und Logistikprozesse benötigt werden. Die Entscheidung, einen Standort in der unmittelbaren Nähe zur Bundeswehr einzurichten, verfolgt dabei das Ziel, die Zusammenarbeit zu optimieren und effiziente Entscheidungen unter Druck zu ermöglichen.

Operative Verantwortung und Digitalisierungsstrategie

Ulrich Bötzel, Senior Vice President Defence, betonte die Bedeutung von Koblenz als Zentrum für operative Verantwortung. „Wir entwickeln hier Lösungen, die auch unter Krisenbedingungen funktionieren,“ sagte er. Darüber hinaus sprach Generalmajor a. D. Dr. Michael Färber über die strategische Bedeutung der digitalen Souveränität in modernen Sicherheitsstrukturen. „Die Digitalisierung sicherheitsrelevanter Strukturen wird zunehmend zur Grundlage digitaler Souveränität,“ erläuterte er.

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