Die Toten Hosen haben sich für die Produktion ihres letzten Albums in eine Männer-WG zurückgezogen und intensiv daran gearbeitet. Ein neuer Dokumentarfilm ermöglicht einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen der Band und ist ab sofort in der ARD Mediathek verfügbar.
Einblicke in die Kreativität der Toten Hosen
Die Toten Hosen haben sich über Monate hinweg in einer Jugendherberge einquartiert, um an ihrem letzten Album zu arbeiten. Diese einmalige Gelegenheit, die Band so nah zu begleiten, erlaubte der preisgekrönte Regisseur Eric Friedler, der die Musiker zwei Jahre lang filmte. Der 90-minütige Dokumentarfilm „Die Toten Hosen – Das letzte Album“ gibt intime Einblicke in die Entstehung ihres musikalischen Nachlasses und ist ab sofort in der ARD Mediathek zu sehen.
Emotionale Herausforderungen und kreative Prozesse
In der Doku wird klar, dass die Bandmitglieder während ihrer Studioarbeit mit hohem Druck und gegenseitigen Reibungen konfrontiert sind. Frontmann Campino reflektiert: „Vielleicht brennt es in mir am meisten, diese Frage, wie man was mit Würde zu Ende bringt.“ Bassist Andi Meurer beschreibt die Tragweite des Projekts: „Die Vorstellung, das ist das letzte Mal, dass wir ein Album machen, das ist schon etwas Besonderes.“
Der Abschied nach 43 Jahren
Nach intensiver Arbeit über zwei Jahre sind die Musiker mit dem Resultat zufrieden. Gitarrist Kuddel äußert sich begeistert: „Ich empfinde das als totale Punktlandung, auf den letzten Drücker und extrem gelungen.“ Dennoch schwingt Wehmut mit, während sie auf über 43 Jahre Bandgeschichte zurückblicken. Musikproduzent Vincent Sorg beschreibt es treffend: „Das ist wie Abschied von einem guten Freund.“ Diese emotionale Doku fungiert als Denkmal für die Toten Hosen und ihre Musik.
Verfügbarkeit der Doku
Die Doku „Die Toten Hosen – Das letzte Album“ ist eine Zusammenarbeit von Eco Documentaries und ARD, verfügbar in der ARD Mediathek und wird am 23. Mai 2026 um 23:25 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Interessierte finden weitere Informationen und Bilder unter swr.li.

