Politbarometer Mai 2026: Reformbereitschaft in Deutschland tief

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Eine aktuelle Umfrage des ZDF-Politbarometers zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen grundlegende Reformen für notwendig hält. Dennoch herrscht große Skepsis bezüglich der Bereitschaft, solche Reformen anzunehmen. Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung bleibt auf einem hohen Niveau, während die AfD weiterhin an Unterstützung gewinnt.

Zweifel an Reformen und Unzufriedenheit mit der Regierung

In einer Umfrage des ZDF-Politbarometers glauben nur 23 Prozent der Befragten, dass in Deutschland eine hohe Bereitschaft für grundlegende Reformen besteht. Trotz der Überzeugung, dass Reformen im Renten-, Arbeitsmarkt- und Gesundheitssektor dringend nötig sind, zeigen sich 75 Prozent skeptisch. Von den Befragten sind lediglich 3 Prozent bereit, sehr hohe persönliche Belastungen in Kauf zu nehmen, während 23 Prozent keinerlei Belastungen akzeptieren möchten.

Politische Zustimmung auf Tiefststand

Bei einer hypothetischen Bundestagswahl käme die CDU/CSU auf nur 24 Prozent – ein weiterer Rückgang und der schlechteste Wert seit vier Jahren. Die AfD bleibt mit 26 Prozent vorn, gefolgt von der SPD mit 12 Prozent und den Grünen mit 15 Prozent. Die Umfrage verdeutlicht zudem die Unzufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung: 71 Prozent der Befragten bewerten die Leistung der schwarz-roten Koalition als eher schlecht.

China als führende Weltmacht im Aufwind

In internationalen Fragen zeigt sich ein signifikantes Umdenken: 62 Prozent sehen China als zukünftige Führungsmacht, während nur noch 22 Prozent die USA favorisieren. Diese Veränderung spiegelt eine allgemeine Verschiebung der Weltordnung wider. Auch der Krieg zwischen den USA und Iran stößt auf breite Ablehnung, da 91 Prozent der Befragten dessen negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft für erheblich halten.

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