Förderstopp Energieeffizienz: DBV fordert Mittelaufstockung

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Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat den vorzeitigen Stopp des Bundesprogramms zur Energieeffizienz und CO₂-Einsparung scharf verurteilt. Die Entscheidung, bereits nach fünf Monaten keine neuen Fördermittel bereitzustellen, sendet ein negatives Signal an die Landwirtschaft.

Kritik am Förderstopp

Steffen Pingen, stellvertretender Generalsekretär des DBV, fordert die Bundesregierung auf, die Mittel kurzfristig aufzustocken. Er hebt hervor, dass die hohe Nachfrage nach Fördermitteln zeigt, dass landwirtschaftliche Betriebe bereit sind, in Klimaschutz und Energieeffizienz zu investieren. „Ein Förderstopp bereits nach fünf Monaten ist ein fatales Signal“, sagt Pingen. In Zeiten geopolitischer Spannungen und einer unsicheren Energieversorgung müsse dieser Bereich unterstützt und nicht gebremst werden.

Nachhaltigkeit und Planungssicherheit

Pingen macht deutlich, dass Energieeffizienz aktiven Klimaschutz bedeutet und auch die Versorgungssicherheit der Betriebe stärkt. Er kritisiert die Diskrepanz zwischen den ambitionierten Klimazielen der Bundesregierung und der mangelhaften finanziellen Unterstützung für deren Umsetzung. Für die Landwirtschaft sei Planungssicherheit unerlässlich, wozu verlässliche Fördermittel gehören.

Aussichten für das Programm

Laut der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) sind die für das Jahr 2026 vorgesehenen Fördermittel bereits ausgeschöpft. Dadurch können neue Anträge nur noch bis zum 31. Mai 2026 gestellt werden, bevor eine Wiedereröffnung des Programms frühestens für Ende 2026 in Aussicht steht. Dies bedeutet, dass Landwirte und Gärtner jetzt handeln müssen, um von den bestehenden Fördermöglichkeiten zu profitieren.

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