Baugewerbe begrüßt BauGB-Novelle, fordert mehr Maßnahmen

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Das Bundeskabinett hat die Novelle des Baugesetzbuchs verabschiedet, um die Planungs- und Genehmigungsprozesse im Wohnungsbau zu beschleunigen. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe sieht hierin wichtige Fortschritte, fordert jedoch weitergehende Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum.

Wichtige Schritte für den Wohnungsbau

Das Bundeskabinett hat eine bedeutende Entscheidung für den Wohnungsbau getroffen, indem es die Novelle des Baugesetzbuchs verabschiedete. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, bezeichnete den Tag als einen „guten Tag für den Wohnungsbau“. Die neuen Regelungen sollen Planungsverfahren beschleunigen und Baugenehmigungen erleichtern, was insbesondere der Schaffung dringend benötigten Wohnraums zugutekommen soll.

Auf Herausforderungen hinweisen

Trotz der positiven Resonanz warnt Pakleppa jedoch davor, dass das Gesetz allein nicht ausreiche, um die aktuellen Probleme im Wohnungsbau nachhaltig zu lösen. „Die Novelle ist nur die halbe Miete“, sagte er. Der Zentralverband betont, dass Planer und Investoren eine klare und rechtssichere Einführung des neuen Gebäudetyps E vor 2027 benötigen, um rechtzeitig auf die wegweisenden Anforderungen der Branche reagieren zu können.

Weg zu bezahlbarem Wohnraum

Pakleppa fordert zudem ein einfaches und verlässliches Förderkonzept für private Bauherren. Diese Maßnahmen seien unverzichtbar, um der stagnierenden Zahl an Fertigstellungen entgegenzuwirken. Die angekündigte Verlängerung der EH-55-Förderung müsse zinsseitig attraktiv gestaltet werden, um Anreize für Investitionen zu schaffen. Außerdem plädiert die Branche für eine einheitliche Statistik zu Baubeginnen, um den Erfolg der neuen Maßnahmen zu überwachen und um sicherzustellen, dass diese tatsächlich ankommen.

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