Der Holzeinschlag in Niedersachsen verzeichnet 2025 einen deutlichen Anstieg. Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen wurden landesweit etwa 3,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen, was einem Plus von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Steigender Holzeinschlag in Niedersachsen
Im Jahr 2025 hat Niedersachsen mit einem Holzeinschlag von rund 3,6 Millionen Kubikmetern einen signifikanten Anstieg erlebt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 9,2 Prozent. Dennoch bleibt der Einschlag weiterhin etwa 25 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024, was auf die anhaltenden Herausforderungen in der Forstwirtschaft hinweist.
Verteilung der Holzarten
Von den insgesamt eingeschlagenen Holzstücken entfiel knapp drei Viertel auf Nadelholz, insbesondere Kiefer, Lärche, Fichte und Douglasie. Laubhölzer machten rund 27 Prozent des Holzes aus. Mehr als die Hälfte des Holzvolumens wurde als Stammholz genutzt. Gut 31 Prozent fand Anwendung als Industrieholz, während etwa 14 Prozent für die energetische Verwertung bestimmt waren.
Rückgang des Schadholzes
Ein positiver Aspekt dieser Erhebung ist der Rückgang des Schadholzaufkommens. 2025 machten 15 Prozent des gesamten Einschlags, was 546.400 Kubikmetern entspricht, Schadholz aus. Im Vorjahr belief sich dieser Wert noch auf 807.400 Kubikmeter, und 2022 wurden gar 4,8 Millionen Kubikmeter Schadholz registriert. Hauptursache für Schadholz bei Nadelbäumen bleibt der Insektenbefall, während bei Laubhölzern Trockenheit mit 59 Prozent die häufigste Ursache darstellt.

