Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Oldenburg, Anke van Hove, nahm an der 9. Konferenz der EU-Berufungsgerichte teil. Der Fokus lag auf Künstlicher Intelligenz, Vermögensabschöpfung und Vertrauen in die Justiz.
Hochrangiger Austausch über europäische Justiz
In Reims fand kürzlich die 9. Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Berufungsgerichte der Europäischen Union statt. Die hochrangige Veranstaltung endete nach drei Tagen mit intensiven Diskussionen und einem starken Fokus auf zukunftsweisende Themen der europäischen Rechtspflege. Anke van Hove, Präsidentin des Oberlandesgerichts Oldenburg, war eine der teilnehmenden Persönlichkeiten und unterstrich die Bedeutung des Austauschs zwischen den europäischen Justizinstitutionen.
Rechtsstaatlichkeit im digitalen Zeitalter
Ein zentrales Thema der Konferenz war die Rolle der Gerichtspräsidenten bei der Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien im Kontext moderner Herausforderungen. Die Teilnehmenden diskutierten die Verantwortung unabhängiger Gerichte, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Rechtspflege und die Sicherstellung von Vermögensabschöpfungen im Strafrecht. Anke van Hove betonte: „Der Austausch zwischen den Berufungsgerichten ist besonders wertvoll, um gemeinsame Antworten auf die komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu finden.“
Fortsetzung des europäischen Dialogs
Die Konferenz in Reims hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit geboten, aktuelle Entwicklungen in der europäischen Justizlandschaft zu erörtern. Der konsensuale Wunsch, den Dialog zwischen den europäischen Ländern fortzusetzen, steht im Mittelpunkt der Bestrebungen, eine zukunftsfähige und gerechte Rechtspflege zu gewährleisten. „Es ist entscheidend, dass wir gemeinsam an Lösungen arbeiten und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Justiz stärken“, so van Hove zur Schlusserklärung der Konferenz.

