Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim blickt voraus

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Die Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim hat am 2. Juni 2026 ihre Mitglieder zur Versammlung eingeladen, um über vergangene sowie zukünftige Entwicklungen zu diskutieren. Die Geschäftsführung betont die Notwendigkeit, strategische Weichenstellungen für die regionale Wirtschaft zu treffen.

Starkes Netzwerk für zukunftsfähige Lösungen

Im Jahr 2025 zählte die Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim über 2.000 Teilnehmer bei 49 Veranstaltungen und Arbeitskreisen. Diese Veranstaltungen behandelten zentrale Herausforderungen vieler Unternehmen, darunter Themen wie Energiefragen, Fachkräftesicherung und Digitalisierung. Geschäftsführerin Gitta Mäulen hebt hervor: ‚In Zeiten aktueller Herausforderungen ist der Austausch im Netzwerk essenziell, um Lösungen gemeinsam zu entwickeln.‘

Initiativen zur Fachkräftesicherung

Ein Schwerpunkt der Wirtschaftsvereinigung ist das Campus-Projekt zur beruflichen Bildung (CBB), das dazu beitragen soll, jungen Menschen Orientierung und Anreize für lebenslanges Lernen zu bieten. Zudem wird die Fachkräftemigration aktiv gefördert, um internationale Arbeitskräfte und Auszubildende zu integrieren. Die Projekte ‚KomIn 4.0‘ und ‚Perspektive Ems-Vechte‘ zielen darauf ab, die Bindung und Integration internationaler Mitarbeitender in den Betrieben zu verbessern.

Klare Richtung für die zukünftige Entwicklung

In seiner Ansprache bei der Mitgliederversammlung forderte Vorstandsvorsitzender Klaas Johannink eine klare langfristige Entwicklungsstrategie für die Grafschaft Bentheim. Die Region müsse ihre Ressourcen und Flächen effizient nutzen und gleichzeitig die Themen Energie, Wohnen und Verkehr gemeinsam angehen. ‚Ohne klare Ziele könnten wir Potenziale ungenutzt lassen,‘ warnte Johannink. Um den geforderten Bürokratieabbau zu erreichen, brauche es eine Einigkeit über die gemeinsamen Ziele.

Der Festredner, Zukunftsforscher Jan Berger, gab einen strategischen Ausblick und betonte die Notwendigkeit, neue Wertschöpfungspotenziale zu entwickeln. ‚Zukunft entsteht nicht zufällig, sondern durch bewusstes Handeln vor Ort,‘ erklärte Berger. Die Region sei gut positioniert, um neue Chancen zu ergreifen, insbesondere durch eine starke industrielle Basis und innovative Mittelstandsunternehmen. Die Mitgliederversammlung hat somit die Rolle der Wirtschaftsvereinigung als bedeutenden Impulsgeber für die regionale Entwicklung verdeutlicht.

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