Das Projekt „WaMOs – Wassermanagement in der Region Osnabrück“ fand mit einer Veranstaltung im Museum am Schölerberg seinen Abschluss. Fachleute und Kommunalpolitiker diskutierten die Herausforderungen und Ergebnisse des Projekts, das sich mit der Wasserressourcennutzung in Zeiten des Klimawandels befasste.
Bedeutung des Wassermanagements für die Region
Der Kreisrat Thomas Könnecker betonte in seiner Eröffnungsrede die hohe Relevanz des Wassermanagements und die Herausforderungen, die sich durch den Klimawandel und den steigenden Wasserbedarf ergeben. Er dankte den Beteiligten, insbesondere den Arbeitsgruppen, die sich mit Themen wie Wasserversorgung und Landschaftswasserhaushalt auseinandersetzten, und betonte, dass die Arbeit auch nach dem Projekt fortgesetzt werden müsse.
Gemeinsame Verantwortung für die Ressource Wasser
Stadtrat Thimo Weitemeier unterstützte Könneckers Aussagen und wies auf die Notwendigkeit hin, Wasser über Verwaltungsgrenzen hinweg zu betrachten. „Wasser orientiert sich nicht an Verwaltungsgrenzen“, so Weitemeier. Er betonte, dass ein effektives Datenmanagement für ein nachhaltiges Wassermanagement unabdingbar sein wird. Diese Sichtweise fand bei den Teilnehmern breite Zustimmung.
Kommunale Zusammenarbeit und zukünftige Schritte
Die Wichtigkeit einer transparenten, aktuellen Datenbasis wurde von den Sprechern der Projektarbeitsgruppen mehrfach hervorgehoben. Fachdienstleiter Detlef Wilcke appellierte an die Landesbehörden, Wasserversorgungsunternehmen und die Landwirtschaft, gemeinsam an einer einheitlichen Datenplattform zu arbeiten. „Wir haben nicht die Zeit, den Zustand des Wasserhaushaltes jedes Mal umständlich zu ermitteln. Andernfalls läuft unser Wassermanagement dem Klimawandel hinterher“, warnte Wilcke.
Das WaMOs-Projekt wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz gefördert und zielt darauf ab, die gewonnenen Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Wassermanagements in der Region Osnabrück zu überführen.

