In Osnabrück wird eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit frontotemporaler Demenz (FTD) gegründet. Die Gruppe bietet einen Raum für Austausch und Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige.
Belastungen durch frontotemporale Demenz
Frontotemporale Demenz (FTD) ist eine seltene Form der Demenz, die häufig zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr beginnt. Im Gegensatz zur Alzheimer-Demenz stehen bei FTD vor allem Wesensänderungen, Verlust der Persönlichkeit und Sprachstörungen im Vordergrund. Diese Erkrankung bringt erhebliche Herausforderungen für die Angehörigen mit sich, die oft allein gelassen werden.
Erstes Gruppentreffen am 22. Juni
Um den Austausch zwischen den Betroffenen zu fördern, lädt die Alzheimergesellschaft Osnabrück zu einem ersten Treffen am Montag, dem 22. Juni, um 19 Uhr ein. Die Veranstaltung findet im Gruppenraum der Alzheimergesellschaft in der Holtstraße 43 statt. Hier haben Angehörige die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Regelmäßige Treffen und Kontaktinformationen
In der Selbsthilfegruppe sind regelmäßige Treffen geplant, um den Angehörigen einen kontinuierlichen Rückhalt zu bieten. Interessierte können sich direkt beim Ansprechpartner unter der Mobilnummer 0173/8321355 anmelden oder weitere Informationen bei der Selbsthilfekontaktstelle Osnabrück anfordern. Alternativ erreichen Sie die Kontaktstelle per E-Mail unter [email protected].

