Niedersachsen investiert 305 Millionen Euro in Krankenhäuser

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Niedersachsen plant im laufenden Jahr eine Investition von 305 Millionen Euro in die Krankenhäuser des Landes. Diese Gelder sollen die Gesundheitsinfrastruktur nachhaltig verbessern und modernisieren, um eine bedarfsgerechte Versorgung zu gewährleisten.

Investitionsschwerpunkte in Niedersachsen

Im Rahmen des diesjährigen Investitionsprogramms stehen insgesamt 305 Millionen Euro zur Verfügung, wovon 297,5 Millionen Euro in 19 große Krankenhausprojekte fließen werden. Zudem erhalten kleinere Baumaßnahmen und die Anschaffung von Großgeräten weitere 7,5 Millionen Euro. Die Gelder sind Teil des umfassenden Investitions- und Kommunalstärkungspakets der Landesregierung, das im Jahr 2026 ein Volumen von über 83 Millionen Euro umfasst.

Fokus auf Qualität und Bedarfsdeckung

Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi betont die Notwendigkeit dieser Investitionen: „Niedersachsens Krankenhauslandschaft steckt mitten in einem grundlegenden Strukturwandel. Wir wollen allen Menschen in Niedersachsen ein bedarfsgerechtes und qualitatives Versorgungsangebot ermöglichen. Investitionen in Krankenhäuser sind Investitionen in die Zukunft.“

Geplante Großprojekte im Detail

Das Investitionsprogramm unterstützt unter anderem folgende Projekte:

  • Braunschweig, Städtisches Klinikum: 50 Mio. Euro für die Betriebsstellenzusammenführung.
  • Königslutter, AWO Psychiatriezentrum: 6 Mio. Euro für die Erweiterung der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
  • Hannover, Klinikum Siloah: 4,5 Mio. Euro für den Neubau der Zentralapotheke.
  • Lüneburg, Städtisches Klinikum: 18 Mio. Euro für das Ersatzbettenhaus und zur Verbesserung der Geburtshilfe und Neonatologie.

Weitere Projekte verteilen sich über ganz Niedersachsen und decken diverse Bereiche der medizinischen Versorgung ab. Nach Genehmigung durch das Kabinett wird eine Veröffentlichung der Fördersummen im Niedersächsischen Ministerialblatt folgen.

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