Die Gemeinde Geeste zeigt sich fortschrittlich und beteiligt sich an der bnn Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft GmbH. Mit diesem einstimmigen Beschluss des Rates am 17. Juni 2026 wird Geeste der erste Gesellschafter aus dem Landkreis Emsland.
Wichtiger Schritt für interkommunale Zusammenarbeit
Bei einer Ratssitzung am 17. Juni 2026 wurde einstimmig beschlossen, dass die Gemeinde Geeste sich mit 0,5 % und einem Kapitaleinsatz von 730.000 Euro an der bnn Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft GmbH beteiligt. Diese Entscheidung bringt nicht nur Vorteile für die Gemeinde, sondern steht auch symbolisch für die Absicht, über Landkreisgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten.
Die nächsten Schritte in der Grafschaft Bentheim
Diese Entscheidung ist der Auftakt für weitere Abstimmungen in der Grafschaft Bentheim, wo nun die politischen Gremien in Nordhorn, Uelsen, Emlichheim und Wietmarschen folgen müssen. Das Ziel ist klar: Bereits am 24. August könnte Geeste offiziell als neues Mitglied in der Gesellschafterversammlung begrüßt werden, was die Schlagkraft der interkommunalen Zusammenarbeit erheblich erhöhen würde.
Vorteile der Beteiligung für Geeste
Bürgermeister Helmut Höke bezeichnete die Beteiligung der Gemeinde an der bnn GmbH als logischen Schritt, da Geeste bereits zum Grundversorgungsgebiet der Nordhorner Versorgungsbetriebe (nvb) gehört. Durch die Zusammenarbeit soll Geeste insbesondere von dem umfangreichen Fachwissen in der Energieversorgung profitieren und die Umsetzung der Energiewende vorantreiben. „Die Partizipation eröffnet uns zahlreiche Chancen im Hinblick auf die Entwicklung lokaler Energieinfrastrukturen“, so Höke weiter.
Die Verantwortlichen in der Grafschaft Bentheim sehen das Interesse der Gemeinde Geeste aus dem Emsland als große Anerkennung für das erfolgreiche Stadtwerke-Modell. Mit dem Beitritt wird dieses Modell gestärkt und die Region kann gemeinsam wichtige Herausforderungen, wie die ganzheitliche Energieversorgung und den Ausbau der Elektromobilität, effizienter angehen. Die Akteure sind sich einig: Nur durch starke Partnerschaften können die komplexen Veränderungen in der Energieversorgung nachhaltig realisiert werden.

