Der Stadtteilbeirat Rheine/Eschendorf kam am 9. Juni 2026 im Basilika Forum zusammen.

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Digitale Realität

Zwischen 18:30 und 19:45 Uhr diskutierten die Mitglieder und Gäste unter Leitung von Eva Brinker laufende Projekte, neue Ideen für den Stadtteil und die Planung eines Stadtteilfestes für 2027.

Müll-Scout und Geschwindigkeitsdisplay zeigen Wirkung

Zum Auftakt gab es erfreuliche Nachrichten aus der laufenden Stadtteilarbeit: Der Müll-Scout ist nach dem erfolgreichen Probebetrieb von der Technischen Betriebswerk Rheine (TBR) dauerhaft eingeführt worden. Schwerpunkt der Kontrollen sind Altkleider- und Glascontainer-Standorte, an denen es in der Vergangenheit regelmäßig zu wilden Ablagerungen kam.

Auch das temporär an der Basilikastraße eingesetzte Geschwindigkeitsdisplay hat nach Einschätzung der Teilnehmer seinen Zweck erfüllt. Das Thema Tempo 30 an der Meisenstraße im Bereich der Südeschschule wurde ebenfalls angesprochen. Für die Surenburgstraße stellte der Beirat klar, dass diese nicht zum Stadtteil Eschendorf gehört und damit der Stadtteilbeirat Gellendorf/Südeschzuständig ist.

Stadtteilfest 2027 in Planung

Ein zentrales Thema der Sitzung war das Stadtteilfest 2027. Als mögliche Standorte stehen die Johannesschule sowie der Bereich Marienkirche/Annetteschule zur Diskussion. Für die Vorbereitung wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, der folgende Mitglieder angehören: F. Beeking, E. Prinzmeier, J. Komm, A. Forstmann, E. Brinker, St. Prinzmeier, Ch. Roß und R. Twieling. Die Liste kann noch ergänzt werden. Einbezogen werden sollen unter anderem die Fördervereine der Schulen, der Schützenverein, TV Jahn, der Segelsportverein und die Feuerwehr.

Bücherschrank aus alter Telefonzelle

Unter dem Punkt Ideen für den Stadtteil kam es zu einer lebhaften Diskussion rund um eine Vielzahl von Vorschlägen: Pflanzenbörse, Tauschbörse, Ernteteilen, mobile Saftpresse und Ortsteilwanderungen für neue Bürgerinnen und Bürger wurden genannt. Besonders konkret wurde es beim Thema Bücherschrank. Jürgen Komm hat nach eigenen Angaben möglicherweise bereits eine alte Telefonzelle als Standort-Kandidaten aufgetan und will das Projekt weiter vorantreiben. Offene Fragen zu Standort, Sicherheit und Pflege sollen spätestens bei der nächsten Sitzung geklärt werden. Komm hat sich bereit erklärt, sich bis zum 1. September 2026 darum zu kümmern.

Fahrradtour entlang der Stadtteilgrenzen am 10. Juli

Zum Abschluss der Sitzung stand die Frage im Raum, wo die genauen Grenzen des Stadtteils Eschendorf verlaufen. Da das Wissen darüber auch unter den Anwesenden nicht vollständig vorhanden war, plant der Beirat für den 10. Juli 2026 eine Fahrradtour entlang der Stadtteilgrenzen. Gleichzeitig sollen dabei potenzielle Standorte für das Stadtteilfest 2027 in Augenschein genommen werden.

Für Gesprächsstoff sorgte außerdem die altbekannte „Persiluhr“ im Stadtteil, die nach Angaben aus der Runde seit Monaten nicht mehr funktioniert. Die Frage nach dem Eigentümer konnte niemand beantworten. Der Beirat will die Sache an die Stadt weitergeben.

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