Die Mitgliederversammlung des E-Sport-Bund Deutschland e.V. (ESBD) hat kürzlich neue Vizepräsidenten gewählt. Die Positionen sollen den E-Sport in Deutschland weiter voranbringen und stärken.
Neuer Vizepräsident Breitensport: Klemens Witt
Auf der Mitgliederversammlung des E-Sport-Bund Deutschland e.V. (ESBD) übergab Martin Müller nach vielen Jahren seine Position als Vizepräsident für Breitensport an Klemens Witt. Witt, der bereits in der Vergangenheit als Projektmanager im Verband tätig war, plant, die Sichtbarkeit und den Austausch innerhalb der Community zu stärken. „Mein Ziel ist es, Vereine und ehrenamtliche Strukturen weiter zu stärken und neue Angebote für den Nachwuchs zu schaffen,“ erklärte er.
Christian Hotz leitet Corporate E-Sport
Mit der Neustrukturierung des Verbands wurde die Rolle des Vizepräsidenten für Corporate E-Sport geschaffen. Christian Hotz, der zuvor als Mitgründer der DACH CS GmbH tätig war, wird nun die Interessen national agierender Stakeholder vertreten. „Gemeinsam mit Veranstaltern und Profi-Teams möchte ich gesunde und nachhaltige Strukturen für den deutschen E-Sport weiterentwickeln,” betont er.
Markus Möckel und die internationale Ausrichtung
Ein weiterer wichtiger Posten ist die Verantwortung für internationales E-Sport. Markus Möckel, der auch die ESBD-Akademie mitentwickelt hat, tritt die Nachfolge von Daniel Paulus an. Er möchte die internationale Wettbewerbsfähigkeit des ESBD fördern: „Ich strebe danach, dass unser Verband wieder eine Vorreiterrolle einnimmt und sich aktiv in internationale Gremien einbringt,” so Möckel.
Florian von Keller als Vizepräsident für Landesverbände
Neu im Präsidium ist auch die Position für die Vertretung der Landesverbände, die künftig von Florian von Keller geleitet wird. Er hat sich vorgenommen, die Gründung weiterer Landesverbände zu fördern und deren Arbeit vor Ort zu unterstützen: „Ich will die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern aktiv gestalten,” sagt von Keller.
Würdigung der scheidenden Mitglieder
Präsident Christopher Flato und 1. Vizepräsidentin Sandra Kilian danken den scheidenden Präsidiumsmitgliedern für ihr langjähriges Engagement. „Sie waren treibende Kraft und Impulsgeber für den deutschen E-Sport,” so Kilian. Mit den neuen Vizepräsidenten sieht der ESBD nun gute Chancen, den deutschen E-Sport weiter zu fördern und neue Visionen umzusetzen.

