Tarek Henke, Tierpfleger im Tierpark Nordhorn, erzählt von seiner Leidenschaft für Tiere und den Beitrag moderner Zoos zum Artenschutz. In seinem Interview erklärt er auch, warum sein früherer Arbeitgeber, der Tierpark Nordhorn, eine besondere Rolle spielt.
Tiere, Leidenschaft und ein klarer Berufsweg
Tarek Henke hat seine Leidenschaft für Tiere schon früh entdeckt. Nach seiner Ausbildung im Tierpark Nordhorn und zahlreichen Jahren im Zoo war für ihn der Beruf des Tierpflegers immer ein Herzensanliegen. „Die abwechslungsreiche Arbeit an der frischen Luft und der direkte Kontakt zu Tieren ist einfach unvergleichlich. Ein zentraler Aspekt für mich ist, dass moderne Zoos einen signifikanten Beitrag zum Arten- und Naturschutz leisten“, erklärt Henke.
Artenschutz mit regionalen Wurzeln
Henke hebt den besonderen Fokus des Tierparks Nordhorn auf den Erhalt bedrohter regionaler Haustierrassen hervor. „Wir setzen uns aktiv für Tiere wie das Bunte Bentheimer Schwein und das Bentheimer Landschaf ein. Diese Tierpflege erfordert einen noch direkteren Bezug und hat auch zur Folge, dass wir aktiv in den Naturschutz eingreifen und historische Landschaften bewahren.“

FC Peterle: Wenn Tierpfleger Fußball spielen
Das Engagement von Tarek Henke geht über die Tierpflege hinaus. Er hat das Zoofußballteam FC Peterle gegründet, um den Tierpark Nordhorn bei einem internationalen Turnier zu vertreten. „Wir zeigen, dass auch kleine Zoos bedeutende Traditionen pflegen können. Unser Team hat viel Spaß auf dem Spielfeld und knüpft wertvolle Kontakte zu anderen Tierpflegern aus ganz Europa,“ betont er.
Henke engagiert sich auch in der Weiterbildung und hält Fachseminare, um gute Praktiken auszutauschen. „Dieser Austausch ist entscheidend, um neue Ansätze in der Tierpflege zu erlernen und das Networking mit Kollegen im deutschsprachigen Raum zu fördern,“ erklärt er.
In Bezug auf die Zukunft des Tierparks Nordhorn und des Berufsstandes wünscht sich Henke eine positive Entwicklung und eine sachliche Auseinandersetzung mit der Rolle von Zoos in der Gesellschaft. „Transparente und moderne Ansätze im Natur- und Artenschutz sind unerlässlich, um die Bedeutung unserer Arbeit für den Erhalt der Biodiversität zu zeigen,“ schließt er.

