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Prozessbeginn wegen Drogenhandel in Nordhorn

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Ein Prozess gegen einen 41-Jährigen beginnt am 22. Juni 2026 in Osnabrück. Er steht im Verdacht, in Nordhorn Drogen verkauft und dabei eine Waffe verwendet zu haben.

Vorwürfe gegen den Beschuldigten

Der 41-Jährige wird beschuldigt, am 9. Januar 2026 in Nordhorn gemeinsam mit einem Komplizen Betäubungsmittel verkauft zu haben. Bei einer polizeilichen Kontrolle wurden in seiner Bauchtasche 5 Gramm Kokain, ein Cuttermesser und Bargeld in Höhe von 55 Euro sichergestellt. Dies stellt eine schwerwiegende Anklage dar, da der Angeklagte zudem während des Handels bewaffnet war.

Ermittlungen und Durchsuchungen

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung sowie der seines Komplizen entdeckten die Ermittler weitere 185 Gramm Kokain und etwa 800 Ecstasy-Tabletten. Darüber hinaus wurde Bargeld in Höhe von über 18.600 Euro sichergestellt, was auf umfangreiche Drogengeschäfte hindeutet. Die Beweislage ist erheblich und wird eine zentrale Rolle im bevorstehenden Prozess spielen.

Prozessdetails und Zeugen

Der Prozess startet um 9 Uhr im Saal B 306 des Landgerichts Osnabrück und eine Fortsetzung ist bereits für den 26. Juni angesetzt. Neben dem Angeklagten und seinem Anwalt sind auch sechs Zeugen geladen, die im Verfahren aussagen sollen. Die Staatsanwaltschaft wird die Vorwürfe detailliert erläutern, während die Verteidigung die Schuld des Angeklagten bestreiten wird. Es gilt die Unschuldsvermutung für den Angeklagten.

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