Am 22. Juni 2026 startet vor dem Landgericht Osnabrück ein Prozess gegen vier Männer, die gewerbsmäßigen Betrug im großen Stil betrieben haben. Ihnen wird vorgeworfen, durch fingierte Dachdeckerarbeiten über 100.000 Euro erbeutet zu haben.
Vorwürfe gegen die Angeklagten
Die vier Männer im Alter von 26, 30, 32 und 34 Jahren aus Osnabrück stehen in Verdacht, sich zwischen dem 4. November 2021 und dem 7. Februar 2023 zu einer Bande zusammengeschlossen zu haben. Ihr Ziel war es, im Raum Hamburg ältere Menschen dazu zu bringen, ihnen nicht fachgerechte Dachdeckerarbeiten zu beauftragen. Laut den Ermittlungen könnten sie die erforderlichen Leistungen weder fachlich noch qualitativ erbringen, was in einem massiven finanziellen Schaden für die betroffenen Personen resultierte.
Detailierte Ermittlungen
Die Polizei hat festgestellt, dass die Angeklagten in wechselnder Besetzung agierten. Sie suchten gezielt ältere Menschen auf, um ihnen ihre dubiosen Dienstleistungen anzubieten. Insgesamt sollen sie durch diese betrügerischen Machenschaften Aufträge und Zahlungen in Höhe von über 100.000 Euro erhalten haben. Die gezielte Ansprache vulnerabler Individuen hat die Ermittlungsbehörden alarmiert und zu umfassenden Ermittlungen geführt.
Prozessdetails und Verfahrensbeteiligte
Der Prozess beginnt am Montag, den 22. Juni 2026, um 9 Uhr im Saal B 203 des Landgerichts Osnabrück. Neben den Angeklagten werden auch eine Dolmetscherin sowie eine Zeugin anwesend sein. Der Prozess wird voraussichtlich bis in den August hinein fortgesetzt. Es gilt die Unschuldsvermutung, bis das Urteil gefällt wird.

