Im Jahr 2025 stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge in der Pflege auf 63.900. Dies stellt den dritten Anstieg in Folge dar und zeigt das wachsende Interesse an Pflegeberufen.
Neuer Rekord bei Pflegeausbildungen
Im Jahr 2025 haben 63.900 Menschen einen Ausbildungsvertrag zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann abgeschlossen. Dies ist ein Anstieg von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ein Zeichen dafür, dass die Pflegeberufe zunehmend attraktiver werden. Die Zahlen wurden vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlicht, das die Entwicklungen in der Branche regelmäßig analysiert.
Wachstum über drei Jahre
In den letzten drei Jahren gab es durchweg einen Anstieg der Auszubildendenzahlen: Im Jahr 2022 begannen 52.100 Personen eine Pflegeausbildung, 2023 waren es bereits 54.400 und im Jahr 2024 stieg die Zahl auf 59.400. Diese kontinuierliche Steigerung deutet nicht nur auf ein wachsendes Interesse an der Pflege aus, sondern auch darauf, dass die Branche auf die steigenden Herausforderungen im Pflegebereich reagiert.
Insgesamt mehr Auszubildende in der Pflege
Zum 31. Dezember 2025 befanden sich insgesamt knapp 157.200 Auszubildende in der Pflegeausbildung, was einem Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung ist vor allem vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft und steigenden Pflegebedarfs zu sehen. Die gestiegene Zahl der Ausbildungsplätze und der abschließenden erfolgreich ausgebildeten Fachkräfte, von denen rund 35.300 in diesem Jahr erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ist ein positives Signal für die Zukunft der Pflege.

