Niedersachsen: Auftragseingänge im Mai um 3% gesunken

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Im Mai 2026 ist die Nachfrage nach niedersächsischen Industriegütern im Vergleich zum Vorjahr um 3% gesunken. Dies meldet das Landesamt für Statistik Niedersachsen. Besonders die Inlandsbestellungen verzeichnen einen signifikanten Rückgang von 9%.

Nachfragerückgang im Detail

Nach den aktuellsten Daten des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) lagen die preisbereinigten Bestellungen für Industriegüter im Mai 2026 um 3% niedriger als ein Jahr zuvor. Während die Inlandsbestellungen um 9% sanken, verzeichnete der Auslandsmarkt eine leichte Zunahme von 3%. Insbesondere die Nachfrage nach Investitionsgütern fiel um 6%, wohingegen die Bestellungen im Bereich Verbrauchsgüter um 3% stiegen.

Branchenspezifische Entwicklungen

Die Branchenentwicklung zeigt, dass die Metallerzeugung und -bearbeitung sich mit einem Plus von 8% positiv entwickelt hat. Dagegen erlebten die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen einen Rückgang von 5%, während der Maschinenbau um 7% zurückging. Diese Entwicklungen sind entscheidend, um die Trends auf dem niedersächsischen Markt besser zu verstehen.

Monatlicher Vergleich und weitere Ausblicke

Im Vergleich zum Vormonat April 2026 verringerte sich die Gesamtnachfrage nach Industriegütern um 13%. Die Inlandsbestellungen nahmen um 19% ab, was auf einen anhaltenden Trend zurückzuführen sein könnte. Die ausländischen Bestellungen gingen um 7% zurück, was die Unsicherheiten auf dem internationalen Markt widerspiegelt. Investitionsgüter und Vorleistungsgüter fielen preisbereinigt um 10% bzw. 14%, was auf eine allgemeine Marktsituation hindeutet, die sowohl Unternehmen als auch Investoren betrifft und große Herausforderungen mit sich bringt.

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