Am Mittwoch, den 8. Juli, wird die Stadt Dülmen ein Zeichen für den Frieden setzen, indem sie die Flagge der Initiative ‚Mayors for Peace‘ am Rathaus hisst. Dies geschieht im Rahmen des bundesweiten Flaggentages, der auf die Wichtigkeit der atomaren Abrüstung aufmerksam machen soll.
Flaggentag erinnert an Hiroshima und Nagasaki
Dülmen nimmt am 8. Juli am Flaggentag der Initiative ‚Mayors for Peace‘ teil, um für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen zu werben. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ganz Deutschland hissen an diesem Tag die Flagge, um auf die Notwendigkeit der nuklearen Abrüstung aufmerksam zu machen. Die Initiative wurde 1982 gegründet und umfasst aktuell 8.584 Städte in 166 Ländern. Dülmen ist seit 2017 Mitglied der Initiative.
Das Ziel der Initiative
‚Mayors for Peace‘ strebt an, eine Solidarität zu schaffen, die nationale und ideologische Grenzen überwindet, um die vollständige Abschaffung von Atomwaffen zu erreichen. Dies geschieht in der Hoffnung, dass Tragödien wie die von Hiroshima und Nagasaki nie wieder stattfinden. Der Flaggentag erinnert zudem an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs, das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde. In diesem stellte der IGH fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung besteht.
Dülmen geht mit gutem Beispiel voran
Mit dem Hissen der ‚Mayors for Peace‘-Flagge am Rathaus zeigt Dülmen seine Unterstützung für diese wichtige Initiative und positioniert sich klar gegen Atomwaffen. Das Engagement der Stadt ist ein wichtiges Zeichen für den Frieden und soll auch andere Städte und Gemeinden inspirieren.

