Am 8. Juli 2026 hisst der Kreis Coesfeld die Flagge der ‚Mayors for Peace‘. Die Aktion ist Teil eines globalen Engagements für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.
Flaggenhissung für den Frieden
Im Rahmen des globalen Bündnisses ‚Mayors for Peace‘ wurde am 8. Juli 2026 am Kreishaus in Coesfeld die Flagge für den Frieden gehisst. Mit dem Aufziehen der grün-weißen Fahne setzt der Landkreis ein deutliches Zeichen gegen das atomare Wettrüsten und für eine friedliche Zukunft.
Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr erklärte anlässlich der Zeremonie: „Die Flagge der ‚Mayors for Peace‘ steht für die Hoffnung auf eine Welt ohne Atomwaffen. Dieses Zeichen setzen wir bewusst – für Frieden, Dialog und eine Zukunft, in der Konflikte nicht mit Gewalt gelöst werden.“

Symbolische Baumpflanzungen
Zusätzlich zur Flaggenzeremonie wurden im Kreisgebiet mehrere Ginkgo-Bäume gepflanzt. Diese Bäume stammen von Samen eines Ginkgo-Baumes aus Hiroshima, der die Atombombenexplosion überlebt hat. Sie wurden im Biologischen Zentrum in Lüdinghausen kultiviert und nun an verschiedenen Standorten im Kreis Coesfeld gesetzt. Zwei der Bäume stehen direkt am Kreishaus, weitere befinden sich an der Rettungswache in Billerbeck, an der Steverschule in Nottuln sowie am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Dülmen und in Lüdinghausen.
Hintergrund der Initiative
Die Organisation ‚Mayors for Peace‘ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet und hat sich seither für die weltweite Abschaffung von Atomwaffen stark gemacht. Neben den Bemühungen um Abrüstung behandelt das Netzwerk auch aktuelle Themen, um den Dialog über friedliche Zusammenlebensformen zu fördern. Aktuell gehören mehr als 8.500 Städte und Gemeinden aus 166 Ländern zu diesem weltweiten Bündnis.

