Ein über 160 Jahre alter Briefumschlag aus Preußen wird nun im Museum der Partnerstadt Bielawa ausgestellt. Der Lingener Zweite Bürgermeister Stefan Wittler überreichte das historische Dokument während eines offiziellen Besuchs.
Rückkehr eines historischen Dokuments
Ein mehr als 160 Jahre alter Briefumschlag, der aus dem Familienarchiv eines Lingener Bürgers stammt, kehrt nach Bielawa zurück. Der Zweite Bürgermeister Stefan Wittler überreichte das wertvolle Stück während des offiziellen Besuchs einer Delegation aus Bielawa an Bürgermeister Andrzej Hordyj und dessen Frau Małgorzata. Der Umschlag erinnert an die historischen Verbindungen zwischen den Städten, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zurückreichen.
Ein Blick in die postalische Vergangenheit
Der Briefumschlag ist nicht nur historisch bedeutsam, sondern auch philatelistisch interessant. Er handelt sich um einen preußischen Ganzsachenumschlag mit einem eingedruckten Wertzeichen von einem Silbergroschen sowie einer zusätzlichen Frankatur. Am 3. Februar wurde der Umschlag im ehemaligen Langenbielau aufgegeben und an Ferdinand Dietzel in Görlitz versandt. Auf der Rückseite befindet sich der Ankunftsstempel, was die Einzigartigkeit dieses Dokuments unterstreicht.
Wertvolle Ergänzung für das Museum in Bielawa
Bürgermeister Andrzej Hordyj zeigte sich dankbar für die Übergabe und kündigte an, den Briefumschlag in die Sammlung des städtischen Museums von Bielawa aufzunehmen. Das Museum wird von der städtischen Bibliothek betreut und ist ein wichtiger Ort für die Bewahrung der regionalen Geschichte. „Dieses historische Dokument zeigt, dass unsere Städte schon lange vor der offiziellen Städtepartnerschaft miteinander verbunden sind“, so Wittler, der die Bedeutung des Briefumschlags für die Bürger beider Städte hervorhob.

