Digitale Stadttour zu Cilli-Maria Kroneck-Salis startet

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In Osnabrück und Bad Iburg wird Cilli-Maria Kroneck-Salis durch eine digitale Stadttour gewürdigt. Diese interaktive Umsetzung verbindet ihr Vermächtnis mit aktuellen Themen gesellschaftlicher Relevanz.

Digitale Spurensuche für alle

Die neue digitale Stadttour, die als Weiterentwicklung des bestehenden frauenORTes Cilli-Maria Kroneck-Salis ins Leben gerufen wurde, ergänzt die bereits existierenden Gedenkstätten um interaktive Elemente. In einer gemeinsamen Veranstaltung stellten die Gleichstellungsbüros von Osnabrück, Bad Iburg sowie dem Landkreis Osnabrück die ersten Inhalte dieser innovativen Stadttour vor. Am Geburtstag von Kroneck-Salis wird ihr Engagement, insbesondere für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, lebendig gemacht.

Geschichte und aktuelle Themen vereint

Durch das niedersachsenweite Projekt „frauenORTE“ bietet die Stadttour nicht nur einen Rückblick auf die Biografie der Frauenrechtlerin, sondern thematisiert auch aktuelle Herausforderungen wie geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide. An sechs Audiostationen in der Stadt Osnabrück und Bad Iburg können Interessierte mithilfe von QR-Codes Zugang zu persönlichen Geschichten und Hintergrundinformationen erhalten. Die Tour richten sich an alle, die sich für Gleichstellung und die Rechte von Frauen engagieren möchten.

Verborgene Geschichten sichtbar machen

Die Idee für die digitale Spurensuche entstand aus der Notwendigkeit, dass das Frauenhaus aus Sicherheitsgründen nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist und das frühere Wohnhaus von Cilli-Maria Kroneck-Salis nicht mehr als Veranstaltungsort genutzt werden kann. Die Audiostationen werden bis Ende des Jahres an verschiedenen Orten im Stadtgebiet und Landkreis Osnabrück eingerichtet. Begleitet wurde die Release-Veranstaltung von musikalischen Einlagen, die die Botschaft des Engagements und der Erinnerung unterstrichen. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Song von Jaikoru, der die Idee verkörperte, dass Veränderung dort beginnt, wo Verletzlichkeit sichtbar wird und Menschen ihre Geschichten erzählen.

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