Elf Kinder der Offenen Ganztagsschule Senden-Bösensell besuchten das zdi-Schüler:innenlabor MINT WERKSTATT. Dort lernten sie die grundlegenden Techniken des 3D-Drucks kennen.
Erste Schritte in die digitale Gestaltung
Die Offene Ganztagsschule (OGS) Senden-Bösensell bot ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in die Welt des 3D-Drucks einzutauchen. Im kreiseigenen zdi-Schüler:innenlabor MINT WERKSTATT erfuhren die elf Kinder mehr über den gesamten Entstehungsprozess moderner Technologie. Zunächst durften sie mit einem 3D-Stift experimentieren, der wie eine handgeführte Heißklebepistole funktioniert. Mit erhitztem Kunststoff (Filament) kreierten sie eigenständige 3D-Skulpturen.
Kreative Entwürfe am Computer
Nach dieser ersten kreativen Phase ging es an den Computer. Die Kinder erhielten eine kurze Einführung in eine kinderfreundliche Design-Software und entwarfen eigene Figuren, Schlüsselanhänger und Herzen. Ihre Begeisterung war ansteckend, als sie ihre Ideen digital umsetzten. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler miterleben, wie ihre Entwürfe mithilfe modernster 3D-Drucker vom Bildschirm in reale Objekte verwandelt wurden. „Es war beeindruckend zu sehen, wie unbefangen und kreativ Kinder mit dieser komplexen Technik umgehen“, äußerte sich zdi-Koordinatorin Andrea Menschner, die für das Projekt verantwortlich ist.

Modellprojekt für digitale Bildung
Das Pilotprojekt gehört zur Initiative „Zukunft durch Innovation“ und ist Teil der Förderungsaktion „MINT für Alle!“. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für technische Berufe zu begeistern und ihre MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu fördern. Das erfolgreiche Projekt soll in Zukunft als Modell für weiterführende Angebote in der modernen Medienbildung dienen. Für weitere Informationen steht die Homepage des Kreises Coesfeld zur Verfügung: https://zdi.kreis-coesfeld.de.

