Im Emsland gilt aufgrund der anhaltenden Trockenheit seit dem 16. Juli eine Waldbrandverordnung. Der Landkreis appelliert gleichzeitig an die Bevölkerung, Wasser zu sparen.
Waldbrandrisiko im Emsland steigt
Die aktuellen Witterungsverhältnisse mit wenig Niederschlag haben den Landkreis Emsland veranlasst, eine Waldbrandverordnung zu erlassen. Die Verordnung trat am 16. Juli in Kraft und weist auf die mittlere Gefahr von Waldbränden hin, wie sie der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert hat.
Verordnungen und Verbote für die Öffentlichkeit
Der Waldbrandbeauftragte der Niedersächsischen Landesforsten, Uwe Aegerter, bestätigt die Gefährdungslage. Trockene Böden und vegetative Brennstoffe erhöhen das Risiko für Waldbrände erheblich. Deshalb dürfen Besucher von Wäldern, Mooren und Heidegebieten die ausgewiesenen Wege nicht verlassen und Fahrzeuge nur auf gekennzeichneten Parkflächen abstellen.
Zusätzlich ist jegliches Feuer, das Rauchen sowie der Umgang mit feuergefährlichen Gegenständen in gefährlicher Nähe zu Wäldern und Mooren untersagt. Grillen ist ebenfalls verboten. Bei Verstößen drohen hohe Ordnungsgelder von bis zu 5.000 Euro.
Aufruf zum Wassersparen
Der Landkreis Emsland erneuert zudem seinen Apell an die Bürgerinnen und Bürger, bewusst mit Wasser umzugehen. Trinkwasser sollte nicht für das Waschen von Autos, das Füllen von Pools oder die Bewässerung von Rasenflächen genutzt werden. Diese Maßnahmen sollen helfen, die wertvolle Ressource Wasser zu schützen, während die Waldbrandgefahr besteht.
Um der Vorbeugung von Waldbränden gerecht zu werden, ist es wichtig, Zufahrten zu Wäldern für die Feuerwehr freizuhalten. Mit diszipliniertem Verhalten kann die Bevölkerung dazu beitragen, Schäden durch Waldbrände zu vermeiden.

