Wasser sparen auf dem Friedhof: Stadt gibt Tipps zur nachhaltigen Grabbepflanzung

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Weniger Gießen, mehr Klimaschutz: Die Stadt Osnabrück rät zu einheimischen Stauden statt pflegeintensiver Wechselbepflanzung – das spart in heißen Sommern wertvolles Trinkwasser auf den Friedhöfen.

Osnabrücks Friedhöfe sind mehr als Orte des Gedenkens – sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum städtischen Grün und Klimaschutz. In den vergangenen Jahren wurden dort viele neue Bäume gepflanzt, die künftig kühlen Schatten spenden und, einmal angewachsen, kein zusätzliches Gießwasser mehr benötigen.

Auch Angehörige können bei der Grabpflege zum Wassersparen beitragen: Die Stadt empfiehlt, auf pflegeintensive Wechselbepflanzungen mit regelmäßigem Gießbedarf zu verzichten und stattdessen mehrjährige, einheimische Stauden zu pflanzen. Diese kommen nach einer rund einjährigen Anwachsphase ganz ohne Gießen aus, nützen der Tierwelt und lockern durch ihre tiefen Wurzeln den Boden.

Am besten werden Stauden im frühen Herbst gesetzt. Örtliche Gärtnereien beraten bei der Auswahl passender Pflanzen. Als besonders robust und ökologisch wertvoll gelten etwa Akelei, Lavendel, Glockenblumen, Thymian und Fetthenne. Im Oktober lassen sich zudem frühblühende Zwiebelpflanzen wie Krokus, Schneeglöckchen und Traubenhyazinthe setzen – eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten im zeitigen Frühjahr.

Wer zusätzlich Natur und Klima schützen möchte, sollte torffreie Blumenerde verwenden, auf Kies und Mulch verzichten und eine Vogeltränke aufstellen. Grablichter sind während Trockenperioden aus Brandschutzgründen nicht erlaubt.

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