In der historischen Burg Vischering haben zehn Jugendliche Drachenköpfe gestaltet, die Hightech-Elemente integrieren. Im Rahmen des Projekts „Magic of dragon“ verbinden sie Kunst und Technik auf beeindruckende Weise.
Ein innovatives Ferienprojekt
Die Burg Vischering wurde in der vergangenen Woche zum Schauplatz für Kreativität und technisches Know-how. Im Rahmen des berufsorientierenden Projektes „Magic of dragon“ haben zehn junge Teilnehmer unter der Anleitung von Elektrotechniker Andreas Schöler und Kunsthistorikerin Norma Sukup eindrucksvolle Drachenköpfe erschaffen. Diese sind nicht nur Kunstwerke, sondern auch mit moderner Elektronik ausgestattet.

Von der Idee zur Drachenrealität
Die Jugendlichen arbeiteten mit dem thermoplastischen Modelliermaterial „Worbla“, um ausdrucksstarke Drachenskulpturen zu formen. Der entscheidende Aspekt war jedoch die Technik im Inneren der Drachen. Per Kabel und Steuerungstechnik gelang es den Teilnehmern, LED-Leuchten zu integrieren, die den Drachenaugen ein eindrucksvolles Glühen verliehen. Darüber hinaus sorgte ein Motor dafür, dass sich die Köpfe bewegten und aus den Hälsen Rauch aufstieg – ein spektakulärer Effekt, der die Fabelwesen lebendig werden ließ.
Nachwuchsförderung durch kreative Projekte
Das Projekt „Magic of dragon“ vereinigt auf nachhaltige Weise handwerkliche Kreativität mit technischer Ausbildungsförderung. Es ist Teil der landesweiten Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“ (zdi), die darauf abzielt, MINT-Fähigkeiten (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bei Jugendlichen zu fördern. Der Kreis Coesfeld, der sich im Jahr 2018 der Initiative angeschlossen hat, unterstützt solche praxisorientierten Projekte zur Berufs- und Studienorientierung.
Für weitere Informationen zum Projekt und zu den MINT-Angeboten in der Region steht die Email-Adresse [email protected] zur Verfügung. Dieses Ferienprojekt unterstreicht einmal mehr, wie viel Innovationskraft in der Jugend steckt und wie kreativ Technik eingesetzt werden kann.

