Goldbeck baut neue Overbergschule in Rhede

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Die Stadt Rhede hat die Bielefelder Firma Goldbeck als Totalunternehmer für den Bau der neuen Overbergschule ausgewählt. Die Schule wird im neuen Wohngebiet zwischen Gronauer Straße und Birkenweg errichtet und bietet Platz für 400 Schüler sowie eine Zweifachsporthalle.

Neubau mit modernen Standards

Die Entscheidung für den Bau der neuen Overbergschule ist gefallen: In der Sitzung des Rates wurde die Firma Goldbeck als Totalunternehmer ausgewählt. Der Bau wird in einem neuen Wohngebiet in Rhede realisiert, wo eine vierzügige Grundschule entstehen soll, die bis zu 400 Schülerinnen und Schülern Platz bietet. Zu den Neubauplänen gehört außerdem eine Zweifachsporthalle. Der Baubeginn ist für den Frühsommer 2027 vorgesehen, die Schule soll dann im Schuljahr 2029/2030 bezogen werden.

Premiere für Rhede: Totalunternehmer als Partner

Erstmalig übernimmt die Stadt Rhede alle Planungs- und Bauleistungen durch einen Totalunternehmer. Goldbeck wird nicht nur das Gebäude errichten, sondern auch für die Betriebskosten und Instandhaltung über einen Zeitraum von 25 Jahren verantwortlich sein. Diese innovative Vorgehensweise soll eine effiziente Planung und klare Verantwortlichkeiten gewährleisten. Die Stadt hat zuvor eine detaillierte Leistungsbeschreibung erstellt, die von der künftigen Schulgemeinde in Workshops mitgestaltet wurde. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung, die ein Jahr zuvor gestartet wurde, haben sich mehrere Unternehmen beteiligt und verschiedene Pläne für die neue Schule präsentiert.

Nachhaltigkeit und moderne Lernumgebungen

Bürgermeister Jürgen Bernsmann betont die Bedeutung des Neubaus für die Zukunft der Stadt: „Mit dem Neubau investieren wir in die Zukunft unserer Kinder.“ Die alte Overbergschule an der Burloer Straße ist zu klein und sanierungsbedürftig, was viele Schülerinnen und Schüler in eine Zweigstelle an der Rodder Stegge zwingt. In den neuen Räumlichkeiten wird es möglich sein, alle Kinder zusammen zu unterrichten. Der nachhaltige Ansatz der neuen Schule wird durch den Bau eines Effizienzgebäudes 40 unterstützt. Die Planungen sehen außerdem vor, dass das Gebäude das staatliche Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen erhält. Auch die Kosten bleiben überschaubar: Die Baukosten für die Schule belaufen sich auf etwa 37,2 Millionen Euro. In den nächsten Monaten sollen die Verträge zwischen Goldbeck und der Stadt Rhede unterzeichnet werden. Baubeginn ist geplant, nachdem die Genehmigungsplanung abgeschlossen ist. Laut Projektleiterin Cornelia Dildrop soll der Bauantrag im Januar 2027 eingereicht werden, gefolgt von einer etwa zweijährigen Bauzeit. Gleichzeitig wird die neue Schule barrierefrei gestaltet und wird auf modernen Bildungsstandards basieren, um eine anregende Lernumgebung zu schaffen.

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