Das Sprach- und Sportcamp „Sport lernt Sprache“ in Sögel hat erfolgreich Sprachförderung und interkulturellen Austausch für 20 Jugendliche aus dem Emsland kombiniert. Vom 6. bis 10. Juli wurde das Camp von der Jugend Initiative Emsland Sport und der Koordinierungsstelle Integration des KreisSportBund Emsland organisiert.

Einzigartiger Ansatz zur Sprachförderung
Im Vordergrund des Camps stand der innovative Ansatz, Sprache durch Bewegung zu fördern. Die 20 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen im Alter von 11 bis 14 Jahren verbesserten ihre Deutschkenntnisse spielerisch. Die erfahrenen Sprachlehrkräfte, darunter Jule Wessels und Laura Petz, integrierten kreative Lernmethoden, die sich direkt am sportlichen Programm orientierten.
Sportliche Aktivitäten und Gemeinschaft
Nach dem praxisnahen Sprachunterricht am Vormittag ging es am Nachmittag aktiv weiter. Fußball, Basketball, Klettern und Handball sorgten nicht nur für eine Menge Spaß, sondern auch für zahlreiche Erfolgserlebnisse und neue Freundschaften. „Das Camp fördert Integration ganz natürlich“, sagte Marc Heister von der Jugend Initiative Emsland Sport. „Hier werden aus Fremden schnell Freunde.“

Nachhaltige Unterstützung für die Teilnehmer
Die Organisation des Camps lag in den Händen der Koordinierungsstelle Integration des KSB Emsland. Yannick Fiß, der dort tätig ist, erklärte: „Wir bieten auch nach dem Camp Unterstützung an, um den Kontakt zu Sportvereinen vor Ort zu fördern.“ Am Abend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei entspannten Gruppenaktivitäten auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben. Die pädagogische Begleitung übernahmen Ralf Uchtmann, Laura Petz und Gert Kurka.
Die Finanzierung des Camps wurde durch die Niedersächsische Lotto-Sport Stiftung sowie andere Förderer sichergestellt. Der KreisSportBund Emsland bedankt sich bei allen Unterstützern: „Ohne sie wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen!“

