Niedersachsens Erdbeerernte 2026 sinkt um 20,5 Prozent

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Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen wird die Erdbeerernte in Niedersachsen 2026 auf etwa 23.000 Tonnen geschätzt. Dies entspricht einem Rückgang von 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und setzt den Trend der vergangenen Jahre fort.

Ernteentwicklung im Freilandanbau

Für das Jahr 2026 erwarten die Ernteexperten im Freilandanbau in Niedersachsen etwa 18.100 Tonnen Erdbeeren. Dies bedeutet einen Rückgang von 18,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist der kontinuierliche Rückgang der ertragsfähigen Freilandfläche, die sich erneut um 7,1 Prozent auf etwa 1.900 Hektar verringert hat. Trotz dieser negativen Tendenz bleibt Niedersachsen mit 25,4 Prozent an der gesamten Erdbeerernte Deutschlands (insgesamt 71.300 Tonnen) führend in dieser Anbauform.

Wachstum im geschützten Anbau

Gleichzeitig zeigt der Anbau unter begehbaren Schutzabdeckungen einen positiven Trend. Die Anbaufläche in diesem Segment stieg um 9,3 Prozent, sodass im Jahr 2026 mehr als 270 Hektar für den geschützten Anbau genutzt werden. Mit einer geschätzten Erntemenge von 4.900 Tonnen wird mehr als ein Fünftel (21,3 Prozent) der Erdbeeren in Niedersachsen in Schutzkulturen produziert. Dies zeigt, dass Landwirte zunehmend auf innovative Anbauformen setzen, um den Herausforderungen im Freilandanbau entgegenzuwirken.

Zukunftsaussichten und Unsicherheiten

Es ist jedoch zu beachten, dass die aktuellen Schätzungen zur Erdbeerernte mit einigen Unsicherheiten verbunden sind. Da der Ernteverlauf zum Zeitpunkt der Erhebung noch nicht abgeschlossen war, können die endgültigen Ergebnisse vor allem hinsichtlich der Erntemenge im geschützten Anbau höher ausfallen. Die finalen Daten werden Ende des Jahres im Rahmen der Haupterhebung erfasst und Anfang 2027 veröffentlicht. Weitere Informationen zur situation der Erdbeerernte sowie anderen Gemüsearten sind unter „Gemüseerhebung in Niedersachsen“ verfügbar.

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