Drei Medaillen für Deutschland beim EM-Wasserspringen

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Bei den Europameisterschaften im Wasserspringen in Paris hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) zum Abschluss drei weitere Medaillen gewonnen. Jaden Eikermann, Ole Rösler sowie das Synchronpaar Lena Hentschel und Jette Müller sicherten sich Edelmetall für Deutschland.

Eikermann und Rösler glänzen im Turmspringen

Jaden Eikermann von SV Neptun Aachen konnte beim Wasserspringen im Wettbewerb vom 10-Meter-Turm am Donnerstagabend die Silbermedaille gewinnen. Mit 513,05 Punkten musste er sich nur dem Europameister Ruslan Ternovoi geschlagen geben, der 524,20 Punkte erreichte. Als Belohnung für diese hervorragende Leistung gab es neben der Medaille auch einen Sieg in der Team-Trophy für das deutsche Team. Ole Rösler vom WSC Rostock brachte mit Bronze und 480,75 Punkten eine weitere Medaille nach Hause.

Hochklassiger Wettkampf und persönliche Bestleistungen

„Die Medaille glänzt für mich wie Gold“, so Eikermann, der sich über seine erste internationale Einzelmedaille freut. Er bewältigte den Wettkampf trotz schlafloser Nacht mit Bravour. „Mein Trainer und ich haben hart daran gearbeitet, auch unter Druck und Müdigkeit zu bestehen“, erklärte Eikermann. Rösler, der im Vorjahr bereits EM-Silber gewann, steigerte seine Punktzahl von 430 auf 480 Punkte und sieht sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. „Es wäre noch mehr drin gewesen, aber Fehler passieren im Sport“, resümierte der 18-Jährige.

Erfolgreicher Abschluss mit Synchronbronze

Das deutsche Duo Lena Hentschel und Jette Müller sicherte sich am letzten Wettkampftag die Bronze-Medaille im 3-Meter-Synchronspringen mit 274,59 Punkten. Sie mussten sich lediglich den italienischen und ukrainischen Teams geschlagen geben, die erneut starke Leistungen zeigten. Hentschel war überglücklich: „Es war einer der wildesten Wettkämpfe meines Lebens, aber wir haben das geschafft, was wir für das Podium brauchten.“

Insgesamt konnte der DSV in Paris zehn Medaillen im Wasserspringen gewinnen, was Rang zwei im Medaillenspiegel hinter Italien bedeutet. Allerdings war Deutschland das Team mit den meisten Medaillen, wenn man die Gesamtzahl betrachtet. „Wir haben hervorragende Leistungen gezeigt und der Teamgeist war einfach fantastisch“, betonte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm.

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