Isabel Gose hat bei den Europameisterschaften in Paris eine beeindruckende Leistung gezeigt und sich den Titel im Knockout Sprint im Freiwasser gesichert. Mit ihrem Sieg bringt sie das dritte Gold für das deutsche Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. nach Hause.
Erster Titel im Knockout Sprint für Gose
Isabel Gose vom SC Magdeburg hat sich beim erstmalig ausgetragenen Knockout Sprint bei den Europameisterschaften in Paris in die Geschichtsbücher eingetragen. Als erste deutsche Europameisterin in dieser Disziplin gewann sie am Freitagmorgen sowohl den Wettkampf als auch ihr erstes internationales Einzelgold im Freiwasser. Dies geschah nach zwei Goldmedaillen, die Florian Wellbrock über die Distanzen von 10 und 5 Kilometern holte.
Perfekter Wettkampfverlauf
Bei angenehmen 24,3 Grad Wassertemperatur zeigte die Magdeburgerin eine dominante Leistung und siegte in allen drei Eliminationsrunden über 1500 m, 1000 m und 500 m. Gose übernahm jedes Mal die Führung und ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass sie den Titel gewinnen wollte. Nachdem sie bei den Weltmeisterschaften im letzten Jahr bereits als Fünfte abschnitt, wusste sie, dass ihr das neue Format zugutekommt.
Strategie und Unterstützung des Trainers
Gose erläuterte ihre Taktik im entscheidenden Lauf: „Ich wusste, dass wenn ich es schaffe, auf der Hingeraden die Mädels ein Stück weit hinter mir zu lassen, bin ich besser dran. Bettina hat es versucht, aber ich habe schnell erkannt, dass das nicht viel Sinn macht.“ Mit wertvollen Tipps von Bundestrainer Bernd Berkhahn zwischen den Runden konnte sie sich optimal vorbereiten und ihr Potenzial ausschöpfen. Gose meinte: „Es ist super aufregend, nach jeder Strecke die Spannung wieder hochzubekommen.“ Diese Mischung aus Strategie und Erfahrung machte den Unterschied in einem Wettkampf, der sich als äußerst herausfordernd erwies.

