Andrea Nahles lobt Ems-Achse für regionale Zusammenarbeit

Anzeige

Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, besuchte die Ems-Achse in Papenburg. Bei ihrem Informationsaustausch lobte sie die positive Entwicklung und Kooperation in der Wachstumsregion Emsland, Grafschaft Bentheim und Ostfriesland.

Positive Eindrücke aus der Ems-Achse

Im Rahmen ihres Informationsbesuchs in der Ems-Achse äußerte sich Andrea Nahles begeistert über die Fortschritte, die die Region gemacht hat. „Ich reise durch Deutschland, um gute Nachrichten zu sammeln“, erklärte sie und war positiv überrascht vom Erfolg, den die Region Emsland/Grafschaft Bentheim/Ostfriesland erzielt hat. Mit weniger als 50 Weiterbildungsagenturen in Deutschland sticht die Ems-Achse durch ihre effektive Zusammenarbeit hervor und bietet ein vielversprechendes Beispiel.

Eine starke Gemeinschaft für Wachstum

Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer der Ems-Achse, wies auf das gut funktionierende Netzwerk von 950 Mitgliedern hin, das von Wirtschaftsunternehmen über Kommunen bis hin zu Hochschulen reicht. Diese starke Allianz sei entscheidend für die erfolgreiche Entwicklung der Region. Daniela Ringenaldus, Leiterin der Agentur für Arbeit Emden-Leer, betonte die unkomplizierte und lösungsorientierte Zusammenarbeit, die dazu beiträgt, Doppelstrukturen zu vermeiden.

Innovative Projekte zur Fachkräfteentwicklung

Mehrere Projekte wurden während des Austauschs vorgestellt, darunter die Weiterbildungsagentur Nordwest. Diese Initiative unterstützt Unternehmen dabei, Angebote in der Personalentwicklung besser wahrzunehmen. „Wir möchten kleineren Firmen helfen, geeignete Weiterbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, erklärte Projektleiter Wilko Alberring.

Ein weiteres Projekt, die „Job-Rutsche Ems-Achse“, zielt darauf ab, Ausbildungsanstrengungen besser an die Bedürfnisse junger Menschen anzupassen. Fabian Rode, der das Projekt leitet, stellte fest: „Oft sind Ausbildungsbetriebe für Jugendliche schlicht nicht sichtbar.“ Durch gezielte Praktikumsangebote soll der Zugang zur dualen Ausbildung verbessert werden.

Zusätzlich wird die Bedeutung der Zuwanderung von Fachkräften hervorgehoben. Andreas Nahles betonte die Notwendigkeit internationaler Rekrutierung, insbesondere durch enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Die Region plant gezielte Initiativen zur Integration internationaler Fachkräfte, um den demografischen Herausforderungen entgegenzuwirken und den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht zu werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ems-Achse auf dem richtigen Weg ist, innovative Lösungen für die Herausforderungen des Arbeitsmarktes zu entwickeln – Lösungen, die sowohl den Unternehmen als auch den Beschäftigten zugutekommen.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel