Hinweisschilder auf Rheder Rundwanderweg verschwinden

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Seit mehreren Monaten verschwinden immer wieder Hinweisschilder auf dem Rheder Rundwanderweg R3. Die Situation bereitet den ehrenamtlichen Wegemarkierern des Westfälischen Heimatbundes große Sorgen.

Schilder verschwinden regelmäßig

Immer wieder müssen die ehrenamtlichen Wegemarkierer des Westfälischen Heimatbundes Ausfälle an den Markierungen des Rheder Rundwanderwegs R3 registrieren. Dieser erstreckt sich über 11 Kilometer von der Gudulakirche über die Winkelhauser und Hohenhorster Berge nach Bocholt und zurück nach Rhede. Raoul Schneider und Ludger Tepaße berichteten, dass sie bereits vier Mal im Jahr 2023 Teile der Schilder erneuern mussten. Aktuell sind erneut 25 der kleinen schwarzen Hinweisschilder mit der Aufschrift R3 verschwunden.

Wiederholte Vorkommen in einem Abschnitt

Besonders merkwürdig ist, dass die Schilder immer wieder im gleichen Abschnitt zwischen der Straße In der Kickheide in Bocholt und der Tenkingallee in Rhede entfernt werden. In unmittelbarem Umfeld des Wanderweges B2, dessen Markierungen weiterhin intakt sind, erscheinen die mutwilligen Handlungen umso auffälliger. Andre Siegel, Referent und Leiter des Fachbereichs Wandern im Westfälischen Heimatbund, weist darauf hin, dass diese Taten nicht nur zusätzlichen Arbeitsaufwand für die ehrenamtlichen Helfer bedeuten, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, da es sich um Ordnungswidrigkeiten handelt.

Auswirkungen auf das Wandererlebnis

Die Entfernung der Schilder hat direkte Auswirkungen auf die Sicherheit und Orientierung der Wanderer. Die Markierungen sollen an Wegegabelungen und alle 250 Meter den richtigen Weg anzeigen. „Ohne diese Hilfsmittel finden Wanderer oft nur schwer zurück auf den richtigen Pfad“, erklärt Raoul Schneider, der regelmäßig die Wanderwege kontrolliert. Tina Schumacher, zuständig für den Bereich Tourismus in der Stadt Rhede, ergänzt: „Wandern bedeutet, der Natur zu folgen und neue Wege zu entdecken. Es ist traurig, wenn gerade diese Orientierungshilfen verloren gehen.“

Die einheitlichen Schilder, die im Rahmen eines Leader-Projekts vor gut zwei Jahren angebracht wurden, sollten für Klarheit entlang der Wanderwege von Isselburg bis Velen sorgen. Andre Siegel setzt sich weiterhin für die einheitliche Beschilderung ein und kündigt an, dass die Wegemarkierer diesmal an einigen Stellen die Schilder zusätzlich ansprühen werden. „Wir sind gespannt, wie die potenziellen Scherzkekse darauf reagieren“, so Siegel.

Die Verantwortlichen rufen die Bevölkerung auf, Hinweise oder Beobachtungen bezüglich der verschwundenen Schilder zu melden. Entsprechende Informationen können direkt bei Tina Schumacher unter der Telefonnummer 02872 930-346 oder per E-Mail an [email protected], sowie bei Andre Siegel vom Westfälischen Heimatbund unter 0251 203810-15 oder [email protected] eingereicht werden.

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