Die Stadt Osnabrück bringt an Grund- und Förderschulen ein Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt auf den Weg. Zum Auftakt lädt sie Eltern und Erziehungsberechtigte für Dienstag, 8. September, ins Haus der Jugend ein.
Informationsabend im Haus der Jugend
Der Abend beginnt um 19 Uhr im Großen Saal. Fachkräfte stellen dort vor, wie das Programm arbeitet: Kinder sollen über kreative Projekte gestärkt und für eigene Grenzen sensibilisiert werden, Lehrkräfte werden geschult, Eltern bekommen Material und Ansprechpartner an die Hand.
Drei Ziele – die Stadt zahlt
Das Konzept verfolgt drei Ziele: Kinder informieren und stärken, das Schulpersonal sensibilisieren und schulen sowie praktische Hilfen und Materialien bereitstellen. Die Kosten trägt die Stadt vollständig, für die Schulen entstehen keine zusätzlichen Ausgaben. Die Verwaltung ordnet das Vorhaben als Baustein zur Umsetzung der Istanbul-Konvention ein, die Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorschreibt.
„Ein gewaltfreies Leben für Kinder muss immer unser oberster Anspruch sein. Es braucht die aktive Beteiligung der gesamten Gesellschaft, um Kinder zu schützen und ihnen die Stärke und das Wissen zu geben, ihre Rechte wahrzunehmen“, sagt Oberbürgermeisterin Katharina Pötter.
Organisiert wird der Informationsabend vom Gleichstellungsbüro und vom Fachdienst Bildung.

