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Leeres Klassenzimmer einer Grundschule mit Tischen und Stühlen

Osnabrück: Elternabend zum Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt

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Digitale Realität

An den Osnabrücker Grund- und Förderschulen läuft seit dem Schuljahr 2024/2025 ein Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt. Zum Stand der Dinge lädt die Stadt Eltern und Erziehungsberechtigte für Dienstag, 8. September, ins Haus der Jugend ein.

Informationsabend im Haus der Jugend

Der Abend beginnt um 19 Uhr im Großen Saal. Fachkräfte stellen dort vor, wie das Programm arbeitet: Kinder sollen über kreative Projekte gestärkt und für eigene Grenzen sensibilisiert werden, Lehrkräfte werden geschult, Eltern bekommen Material und Ansprechpartner an die Hand. Im Anschluss können Eltern eigene Fragen mit den Fachkräften klären.

Drei Ziele und die Stadt zahlt

Das Konzept verfolgt drei Ziele: Kinder informieren und stärken, das Schulpersonal sensibilisieren und schulen sowie praktische Hilfen und Materialien bereitstellen. Die Kosten trägt die Stadt vollständig, für die Schulen entstehen keine zusätzlichen Ausgaben. Die Verwaltung ordnet das Vorhaben als Baustein zur Umsetzung der Istanbul-Konvention ein, die Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorschreibt.

„Ein gewaltfreies Leben für Kinder muss immer unser oberster Anspruch sein. Es braucht die aktive Beteiligung der gesamten Gesellschaft, um Kinder zu schützen und ihnen die Stärke und das Wissen zu geben, ihre Rechte wahrzunehmen“, sagt Oberbürgermeisterin Katharina Pötter.

Organisiert wird der Informationsabend vom Gleichstellungsbüro und vom Fachdienst Bildung. Fragen vorab beantwortet Silke Brickwedde unter Telefon 0541 323-2328.

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