Am Parkplatz von Hallen- und Freibad in Rhede stapelten sich neben dem Altkleidercontainer Stühle, Kissen, ein Teppich und Decken. Da habe jemand „seine halbe Wohnung entrümpelt“, sagt Kai Middendorf von der Stadtverwaltung. Es war der größte, aber nicht der einzige Fund: In den vergangenen Wochen musste der Bauhof an mehreren Stellen im Stadtgebiet Müll wegräumen, den Unbekannte in der Natur oder an Wertstoffsammelplätzen abgestellt hatten.
Bußgeld – und alle zahlen mit
Die Stadt weist darauf hin, dass illegale Müllablagerung keine Bagatelle ist: Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. Der teurere Teil trifft aber alle anderen. „Wir zahlen das alle“, sagt Mechthild Beckmann von der Stadtverwaltung. Die Entsorgungskosten landen über die Abfallgebühren bei sämtlichen Rheder Haushalten.
Kennzeichen notieren
Wer beobachtet, wie jemand Müll illegal abstellt, sollte möglichst das Autokennzeichen notieren und sich bei der Stadt melden – bei Mechthild Beckmann ([email protected], 02872 930335) oder Kai Middendorf ([email protected], 02872 930334).
Wohin der Müll stattdessen gehört
An den Wertstoffsammelplätzen im Stadtgebiet dürfen Altglas und Altkleider eingeworfen werden – mehr nicht. „Das ist keine Abstellfläche für Haus- und Sondermüll“, betont Beckmann.
- Sperrmüll: Abfuhrtermin über die Website der Stadt Rhede oder mit den Karten aus dem Abfallkalender beantragen
- Sonderabfälle: beim Schadstoffmobil der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland, das einmal im Monat in Rhede Station macht
- Wertstoffhof, Zum Kottland 8: Altholz, Altkleider, Altmetall, Altpapier, Elektrogeräte und Grünschnitt kostenlos; Bauschutt, Baumischabfall und Altreifen gegen Gebühr
Der Wertstoffhof ist montags bis freitags von 8.30 bis 17.30 Uhr geöffnet, samstags von 9 bis 13 Uhr. Weitere Informationen stehen auf rhede.de.

