Wie Gronau in den nächsten Jahren heizen soll, steht ab 1. September zur Diskussion: Dann veröffentlicht die Stadt den Entwurf ihres kommunalen Wärmeplans auf gronau.de. Bis zum 18. Oktober können Bürgerinnen und Bürger Anmerkungen und Hinweise einbringen. Am Montag, 14. September, gibt es dazu ab 18 Uhr eine Informationsveranstaltung im Ratssaal des WZG, 1. Obergeschoss, Fabrikstraße 3. Anmelden muss sich niemand.
Was der Plan für einzelne Haushalte bedeutet – und was nicht
Wichtig für alle, die eine Heizung im Keller haben: Die kommunale Wärmeplanung ist nach dem Wärmeplanungsgesetz eine strategische Fachplanung und rechtlich unverbindlich. Aus ihr folgt keine unmittelbare Pflicht für einzelne Haushalte oder Betriebe. Sie zeigt, welche Wärmeversorgung in welchem Stadtgebiet sinnvoll wäre – etwa Wärmenetz oder dezentrale Lösung.
Der Abend im Ratssaal
Am 14. September stellt das beauftragte Fachbüro seine Ergebnisse vor. Danach ist Zeit für Fragen und Gespräche. Erarbeitet hat den Entwurf seit 2024 das Ingenieurbüro Bode aus Ahaus, gemeinsam mit Stadt und Stadtwerken. Den Auftrag dazu hatte der Rat bereits am 8. Dezember 2022 auf den Weg gebracht.
Warum die Wärme im Mittelpunkt steht
Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Auf Raum- und Prozesswärme, Warmwasser und Klimatisierung entfällt nach Angaben der Stadt rund 60 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs – ohne Wärmewende ist die Energiewende deshalb nicht zu haben.
Wie es danach weitergeht
Nach dem Ende der Öffentlichkeitsbeteiligung am 18. Oktober beschließt der Rat der Stadt Gronau die kommunale Wärmeplanung.
Termine im Überblick
- Entwurf online: 1. September bis 18. Oktober 2026 auf gronau.de
- Infoveranstaltung: Montag, 14. September 2026, ab 18 Uhr, Ratssaal des WZG, 1. OG, Fabrikstraße 3 – ohne Anmeldung

