Amtsgericht Meppen: Früherer DRK-Vorstand wegen Betrugsvorwürfen vor Gericht

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Vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Meppen beginnt am Mittwoch, 26. August, um 9 Uhr ein Betrugsprozess gegen ein früheres Vorstandsmitglied des DRK. Die Verhandlung im Saal II ist öffentlich, den Vorsitz führt Richterin Hopster.

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück wirft dem Mann in ihrer Anklage vom Mai 2025 mehrere Betrugstaten aus den Jahren 2023 und 2024 vor. In zwei Fällen soll er auf Rechnungen für Sanitäterleistungen des Vereins bei privaten Veranstaltungen seine eigene Kontoverbindung eingesetzt haben. Die Auftraggeber sollen das nicht bemerkt und die Beträge auf sein Privatkonto überwiesen haben.

In zwei weiteren Fällen soll er anderen Vorstandsmitgliedern erklärt haben, Fahrzeuge des Vereins auf eigene Kosten repariert haben zu lassen. Dazu soll er komplett gefälschte Rechnungen vorgelegt und sich das Geld aus der Vereinskasse erstatten lassen haben.

Hinzu kommen fünf Fälle, in denen er unter anderem bei Kleinanzeigen Waren angeboten und das Geld kassiert haben soll, ohne je liefern zu wollen. Außerdem soll er gegenüber einem Gerichtsvollzieher bei einer eidesstattlichen Versicherung über sein Vermögen mehrere Konten verschwiegen haben.

Insgesamt soll der Angeklagte durch die Taten knapp 10.000 Euro erlangt haben. Das Gericht hat einen Zeugen geladen.

Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung. Gerichtstermine können kurzfristig ausfallen.

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