Zur Europäischen Fledermausnacht lädt der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim zu acht Exkursionen ein. Die meisten laufen am Freitag, 28. August, drei weitere folgen im September. Mit sogenannten Bat-Detektoren werden dabei die Ultraschallrufe der Tiere hörbar gemacht.
Bei einigen Terminen ist eine Anmeldung nötig, bei anderen nicht. Wer die Übersicht braucht, findet sie hier:
Freitag, 28. August
- Haselünner See, 20 Uhr: Fledermausnacht mit Thomas Fuchs, Treffpunkt Parkplatz Haus am See, Am See 2. Kontakt 05907 947150.
- Brandlecht, 20.45 Uhr: „Open Air Dracula Nacht“ mit dem Natur- und Umweltpädagogen Silas Suntrup, Am Zollhaus 33. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung unter [email protected] oder 015739019112. Der Termin wiederholt sich am Samstag, 29. August, zur selben Zeit.
- Emsbüren, 20.30 Uhr: Batnight der NAJU, Treffpunkt „Zum gemütlichen Schuppen“ im Dunkern. Anmeldung unter [email protected].
- Lingen, 20 Uhr: Führung mit Heiko Rebling und Thomas Weber, Treffpunkt am Brunnen vor St. Bonifatius. Ohne Anmeldung.
- Papenburg, 19.30 bis 21.30 Uhr: Führung im Stadtpark, geeignet ab sechs Jahren, Treffpunkt Eingang an der Ems-Zeitung. Kontakt Arnold Lind, 04961 67732.
Termine im September
- Spelle, Freitag, 4. September, 20 Uhr: Führung mit Thomas Weber gemeinsam mit dem Heimatverein, Treffpunkt Hütte an der Speller Aa hinter der Kirche in Venhaus. Ohne Anmeldung.
- Saller See, Samstag, 5. September, 20 Uhr: Führung mit Heiko Rebling und Thomas Weber, Treffpunkt Parkplatz am Restaurant Saller See zwischen Freren und Lengerich. Ohne Anmeldung.
- Sögel, Freitag, 18. September, 18.30 Uhr: Führung im Schlosspark Clemenswerth, geeignet ab sechs Jahren, Anmeldung bei Schloss Clemenswerth unter 05952 932325.
Die Veranstaltung in Brandlecht ist wetterabhängig, der NABU rät, sich vorher nach dem aktuellen Stand zu erkundigen.
Warum die Tiere Aufmerksamkeit brauchen
Weltweit gibt es rund 1.200 Fledermausarten, 25 davon leben in Deutschland. Die Tiere orientieren sich über Ultraschall, ihr Herz schlägt im Flug bis zu 880 Mal pro Minute. Am nächsten verwandt sind sie nicht etwa mit Mäusen, sondern mit Igeln und Maulwürfen.
Wer im eigenen Garten etwas beitragen will, kann nachtblühende und nektarreiche Pflanzen setzen und Quartiere erhalten oder Fledermauskästen aufhängen. Verletzte und geschwächte Tiere nimmt eine Fledermausstation in Meppen auf, der Notruf lautet 0151 15902708. Beratung und Informationsmaterial gibt es in der NABU-Regionalgeschäftsstelle an der Haselünner Straße 15 in Meppen.

