Die öffentlichen Toiletten im Rheder Rathaus sind fertig saniert. Ab Montag, 24. August, können sie wieder genutzt werden. Am selben Tag wird der Toilettencontainer abgeholt, der seit Anfang Juni auf dem Rathausplatz stand. Die Fläche wird für den Aufbau der Rheder Kirmes gebraucht.
Zugang vorerst durch einen abgetrennten Gang
Praktisch wichtig für den Besuch: Das Rathausfoyer ist weiterhin Baustelle. Der Weg vom Eingang Rathausplatz zu den Toiletten wird deshalb zunächst mit Bauzäunen vom übrigen Foyer abgetrennt. Die Sanierungsarbeiten dort dauern noch einige Wochen.
Knapp drei Monate Bauzeit
Die WCs wurden komplett entkernt. Erneuert wurden Wasserleitungen, Elektrik, Estrich und Fliesen, dazu kam eine neue Lüftung. Trennwände, WCs und Waschbecken sind neu, statt Weiß dominieren jetzt Schlamm- und Grautöne.

2,25 Millionen Euro, größter Posten Brandschutz
Die Toiletten sind nur ein Teil der Rathaussanierung, die mehr als 30 Jahre nach dem Bau des Gebäudes läuft. Der größte Teil der eingeplanten rund 2,25 Millionen Euro fließt in den Brandschutz, weil sich die Anforderungen seither geändert haben. Neben einer neuen Brandmeldeanlage werden rund 60 neue Türen eingebaut, jedes Büro bekommt einen Brandmelder. Hinzu kommen zusätzliche Rettungswege, eine angepasste Sicherheitsbeleuchtung und ein neues Trinkwassernetz. Vom Rheder Ei aus führt ein neuer Fluchtweg durch den ehemaligen Kühlraum.
Rheder Ei soll Ende Oktober fertig sein
Im Rats- und Kultursaal hängt bereits ein Großteil der neuen Akustikdecken, dahinter verschwinden Elektrik und Leitungen der Brandmeldeanlage. Derzeit werden Anstrich und Tapeten erneuert, der Einbau der Lüftungsrohre soll nach Angaben von Marcus Innig von der städtischen Gebäudewirtschaft noch gut drei Wochen dauern. Der neue Boden im Foyer davor ist fertig, aber noch abgedeckt.
Ende Oktober soll das Rheder Ei bezugsfertig sein, damit der Bühnenspielverein dort im November wie gewohnt sein plattdeutsches Theaterstück zeigen kann. Das übrige Rathaus wird erst zum Jahresende fertig, unter anderem stehen noch die Mitarbeitertoiletten und die Trinkwasserleitungen in den Teeküchen aus.

