Die Bundespolizei hat am Freitagabend an der deutsch-niederländischen Grenze einen 41-jährigen Ukrainer festgenommen. Der Mann war zuvor in einem internationalen Reisebus unterwegs und hatte einen Haftbefehl wegen Trunkenheit im Verkehr.
Festnahme bei Grenzkontrollen
Die Bundespolizei führte am Freitagabend an der Autobahn 30, auf dem Rastplatz Bentheimer Wald, wiederholte Binnengrenzkontrollen durch. Dabei kontrollierten die Beamten einen international verkehrenden Reisebus aus den Niederlanden. Um 21:10 Uhr entdeckten sie einen 41-jährigen Ukrainer, gegen den ein Haftbefehl vorlag.
Details zum Haftbefehl
Bei der Personenkontrolle stellte sich heraus, dass der Mann im März 2026 rechtskräftig verurteilt worden war. Die Verurteilung beinhaltete Trunkenheit im Verkehr in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis. Da der Ukrainer die verhängte Geldstrafe von 3.200 Euro nicht begleichen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen absitzen.
Weitere Ermittlung
Neben dem Haftbefehl bestand auch Interesse an dem aktuellen Aufenthalt des Mannes, da er zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Nach der Festnahme wurde der 41-Jährige in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er seine Freiheitsstrafe antreten wird.

