In Schüttorf wurde ein 27-jähriger Mann von Zivilfahndern des Grenzüberschreitenden Polizeiteams festgenommen. Er stand aufgrund eines Haftbefehls wegen Betrugs vor dem Gesetz und musste eine Geldstrafe zahlen, um Gefängnis zu entgehen.
Festnahme während Grenzkontrollen
Am Donnerstag führten Zivilfahnder des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) in Schüttorf eine Kontrolle durch, bei der sie ein Auto mit Berliner Zulassung stoppten. Der VW Golf wurde gegen 13:30 Uhr auf einen Mitfahrerparkplatz in der Nähe des Schüttorfer Kreuzes der Autobahn 30 geleitet. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 27-jährige Beifahrer mit einem Haftbefehl gesucht wurde.
Haftbefehl wegen Betrugs
Die Überprüfung der Personalien des Mannes ergab, dass er wegen Betrugs zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von mehr als anderthalb Monaten verurteilt worden war. Diese Strafe hätte er nur abwenden können, wenn er eine Geldstrafe von 1.960 Euro bezahlt hätte. Zudem lag gegen ihn in zwei weiteren Fällen ein aktuelles Interesse der Justiz vor.
Glücklicherweise rechtzeitig Hilfe
Nach seiner Festnahme konnte der Mann jedoch einen Bekannten telefonisch erreichen, der bereit war, die Geldstrafe für ihn zu begleichen. Nach der Begleichung der Strafe und dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde ihm die Weiterreise gestattet.
Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) setzt sich aus der Koninklijken Marechaussee, der Politieeenheid Oost-Nederland, der Bundespolizeidirektion Hannover, der Polizeidirektion Osnabrück sowie der Kreispolizeibehörde Borken zusammen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, im deutsch-niederländischen Grenzgebiet grenzüberschreitende Delikte wie Schleusungskriminalität, Drogenhandel und Dokumentenkriminalität effektiv zu bekämpfen.

