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Reihen von Photovoltaik-Modulen auf einer Freifläche im Sonnenlicht

Stadtteilbeirat Rheine: Solarpark im Wiggerdorf sorgt für Diskussionen

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Eine geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage im Wiggerdorf hat bei der jüngsten Sitzung des Stadtteilbeirates Hauenhorst/Catenhorn in Rheine für angeregte Diskussionen gesorgt. Wie aus dem Ergebnisprotokoll der Sitzung vom 25. August im Heimathaus Hauenhorst hervorgeht, äußerten Anwohnerinnen und Anwohner deutliche Bedenken gegen das Vorhaben.

Anwohner befürchten Wertverlust und Lärm

Der private Investor Peter Upmann informierte gemeinsam mit Christian Paulmann vom Planungsbüro ILB und Thorsten Schoppe von der Firma WLV-S über den aktuellen Planungsstand: Gutachten verzögern sich, eingegangene Einwände werden derzeit bearbeitet. In der Diskussion wurden die Sorgen der Anwohner des Wiggerdorfes deutlich – genannt wurden ein möglicher Wertverlust der Häuser, Lärmbelästigung, Blendung durch die Module und der Verlust des ländlichen Charakters.

Kritisch hinterfragt wurde zudem, warum ausgerechnet die Fläche am Wiggerdorf für die Anlage vorgesehen ist, obwohl der Investor nach Angaben aus der Sitzung über weitere Flächen verfügt. Upmann erklärte, er müsse sich nach den Bodenwert-Vorgaben der Stadt Rheine richten. Diskutiert wurde außerdem, dass eine benachbarte Fläche als Baugebiet ausgewiesen beziehungsweise vorgemerkt ist – die Anlage würde damit mitten in einem Wohngebiet liegen. Anders als in manchen anderen Kommunen gilt in Rheine kein fester Mindestabstand von 100 Metern zu Wohngebieten. Paulmann sicherte eine fünf Meter breite Hecke zu, deren Pflege der Investor übernehmen soll; konkrete Angaben zur Höhe der Anlage konnte er noch nicht machen, da diese von den eingesetzten Modulen und deren Verschattung abhängt. Upmann versicherte am Ende der Diskussion, man könne über alles reden.

Metropoli-Projekt: Zuschlag geht an Firma aus Koblenz

Der Stadtteilbeirat ließ sich außerdem zum Sachstand des Metropoli-Projekts informieren. Von 15 Bewerbungen auf die Ausschreibung der Stadt Rheine bekam die Firma Gründerschiff aus Koblenz den Zuschlag; der zuständige Sachbearbeiter stammt aus Rheine. Für die Planungsphase wird mit rund einem Jahr gerechnet. Für die Beteiligung am Stadtjubiläum mit dem Projekt „Rheine R unter Dampf“ ist mit Unterstützung des Stadtteilbeirats ein erstes Treffen für den 10. November 2026 vorgesehen; für das Jubiläum stehen dafür 1.000 Euro zur Verfügung.

Festplatz und Poststation

Beim Thema Festplatz wurden Vorschläge zur Prüfung an die Stadt Rheine weitergegeben, favorisiert werden 2,5 mögliche Standorte. Eine E-Mail der Stadt dazu wurde an lokale Vereine weitergeleitet, damit diese Angaben zur benötigten Größe machen können. Die Poststation bleibt derweil auf dem Gelände der Raiffeisen – nach zwei Jahren kann der Standort erneut überprüft werden.

Nächste Sitzung am 30. September

Der Stadtteilbeirat Hauenhorst/Catenhorn trifft sich das nächste Mal am Mittwoch, 30. September 2026, um 19 Uhr im Heimathaus Hauenhorst.

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