Kinder und Jugendliche aus dem Emsland können ab sofort wieder eigene Kurzfilme für die Emsland Filmklappe einreichen. Der Wettbewerb geht in die 14. Runde, Einsendeschluss ist der 31. Januar 2027. Angemeldet und hochgeladen wird über niedersachsen-filmklappe.de.
Die Regeln in Kürze
- Drei Alterskategorien: Kitas und Klassen 1 bis 6, Klassen 7 bis 10 sowie Klassen 11 bis 13 und Berufsbildende Schulen
- Maximal sieben Minuten Länge, ohne Abspann
- Jede Filmform ist erlaubt, ob Spielfilm, Dokumentation oder Animation
- Die Produktion darf zum Einsendeschluss nicht älter als ein Jahr sein
- Das Urheberrecht muss beachtet werden, besonders beim Einsatz von Musik
Wichtig ist die Rollenverteilung: Die einzelnen Schritte der Filmproduktion müssen federführend von den Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden. Erwachsene dürfen beraten oder als Schauspieler mitwirken, mehr nicht. Ausnahmen gelten für Kindertagesstätten, die Jahrgänge 1 bis 6 und Förderschulen.
Wo es Hilfe und Technik gibt
Wer Unterstützung braucht, kann sich an die drei Standorte des Medienzentrums Emsland in Meppen, Lingen und Papenburg wenden, per E-Mail an [email protected], [email protected] oder [email protected]. Dort steht unter bestimmten Voraussetzungen auch Videoausrüstung zur Verfügung.
Wie groß das Feld zuletzt war
Bei der Emsland Filmklappe 2025/26 gingen 17 Filme von insgesamt 95 Schülerinnen und Schülern ins Rennen. Der Beitrag zweier Teilnehmer aus Papenburg, die inzwischen beruflich Filme produzieren, wurde bei der diesjährigen Berlinale gezeigt.
Eine Jury bewertet die eingereichten Filme, die Preisverleihung findet Anfang kommenden Jahres im Kino Lingen statt. Schirmherr ist Landrat Marc-André Burgdorf, die organisatorische Leitung liegt bei Christina Almandoz. Gesponsert wird der Wettbewerb erneut von der Sparkasse Emsland.
Almandoz verweist darauf, dass viele Beiträge in Gruppenarbeit entstehen: „Filme selbst zu machen bedeutet in der Regel auch, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.“

