Wer sich in Rhede im Frühjahr ein Tütchen Regio-Saatgut geholt hat, sollte an diesem Wochenende noch einmal in den Garten schauen: Bis Montag, 31. August, lassen sich unter rhede.de/saatgut Fotos der gewachsenen Wildblumen einschicken – zusammen mit den Arten, die aus der Mischung aufgegangen sind. Unter allen Einsendungen verlost die Stadt fünf Gutscheine „Rhede gut haben“ im Wert von je 20 Euro.
Ausgegeben wurde das Saatgut seit Mai
Ausgelobt hatte den Wettbewerb Anfang Mai Ronja Kochs, im Rathaus zuständig für Umwelt und Klimaschutz. Seitdem konnten sich Interessierte im Rathaus Tütchen mit einer Wildblumenmischung abholen und die Samen im eigenen Garten oder auf dem Balkon ausbringen. Der trockene und heiße Sommer dürfte es den Pflanzen schwer gemacht haben.
Warum es regionales Saatgut sein muss
Mischungen aus dem Handel passen nicht zwangsläufig zur Region. In den Rheder Tütchen stecken deshalb ausschließlich Samen für das „Westdeutsche Tiefland mit Unterem Niederrhein“, zu dem die Stadt zählt. Das Saatgut stammt von wildlebenden Pflanzen aus natürlichen Beständen und wird gezielt vermehrt, ohne die genetische Anpassung an Standort, Klima und Boden zu verändern. Davon profitieren auch Insekten, die auf heimische Pflanzen als Nahrungsquelle angewiesen sind.
Was in der Mischung steckt
Enthalten sind unter anderem Gewöhnliche Schafgarbe, Glockenblumen, Flockenblumen, Echtes Johanniskraut, Acker-Witwenblume, Saat- und Klatschmohn sowie Gewöhnlicher Thymian.

