Wie gelingt ein gesunder Umgang mit Social Media, was macht Künstliche Intelligenz mit unserer Wahrnehmung der Wirklichkeit, und wie bringt man Kindern und Einsteigern KI verständlich näher? Vier aktuelle Sachbücher aus dem Rheinwerk Verlag widmen sich diesen Fragen.
„Social Media verbieten? Verboten!“ von Dirk von Gehlen
Statt eines pauschalen Verbots plädiert Journalist und Autor Dirk von Gehlen, Redaktionsleiter am SZ-Institut der Süddeutschen Zeitung, für Medienkompetenz. Anhand der Metapher der Zuckerwatte erklärt er, warum nicht die Nutzung von Social Media das Problem ist, sondern ein unausgewogenes Verhältnis dazu. Vier Interviews mit Fachleuten aus Medienpädagogik, Digitalpolitik und Zivilgesellschaft ergänzen seine Argumentation, am Ende steht ein Zehn-Punkte-Plan für einen gesunden Medienumgang. 216 Seiten, gebunden, 24,90 Euro.
„Das Ende der Wirklichkeit“ von Mateusz Łabuz
Der Wissenschaftler Mateusz Łabuz vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg beschäftigt sich mit Deepfakes und synthetischen Medien: Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht mehr nur Texte und Bilder erzeugt, sondern auch Emotionen und Beziehungen simuliert? Auf 520 Seiten geht es um die Frage, wie Gesellschaft mit einer Technik umgehen kann, die das Vertrauen in Medien untergräbt. Gebunden, 29,90 Euro.
„KI für Kids“ von Philip Kiefer
Fachbuchautor Philip Kiefer erklärt Kindern auf 96 Seiten Schritt für Schritt, was Künstliche Intelligenz ist und wie sie sicher genutzt wird – von eigenen Texten und Bildern bis zum Erkennen von Deepfakes und Fake News. In Farbe, 16,90 Euro.
„KI für alle“ von Rainer Hattenhauer
Wer ohne Vorkenntnisse einsteigen möchte, findet in Rainer Hattenhauers Ratgeber eine Anleitung in einfacher Sprache: Briefe vom Amt verstehen lassen, Bewerbungen schreiben oder Rezepte aus den eigenen Vorräten finden. Auf 247 Seiten, broschiert, 19,90 Euro.

