Nordhorn. Die Stadt Nordhorn will das Freizeitangebot rund um den Vechtesee ausbauen und startet dafür ein Interessenbekundungsverfahren für eine rund 1,15 Hektar große städtische Fläche direkt am See.
Fläche am Ostufer, südlich des Bootsclubs
Die Fläche liegt am Ostufer des Vechtesees, südlich des Bootsclub-Geländes und der benachbarten Wohnhäuser. Gesucht werden Konzepte für eine attraktive Freizeitnutzung – denkbar sind etwa eine Minigolfanlage oder ein Verleih für Stand-up-Paddling-Ausrüstung. Die Fläche kann auch für mehrere, sich ergänzende Angebote genutzt werden; ebenso ist es möglich, sich nur für eine Teilfläche zu bewerben.
Platz für Wasserspielplatz, Kiosk und Wegeverbindung
Die eingereichten Konzepte sollen Raum für weitere wasseraffine Nutzungen lassen, etwa einen Wasserspielplatz oder eine Slipanlage für Boote. Auch Teilflächen für einen Kiosk, ein öffentliches WC, öffentliche Parkplätze sowie einen Fuß- und Radweg vom Heseper Weg zum Vechtesee sollen berücksichtigt werden. Ein beispielhaftes Nutzungskonzept, das eine mögliche Aufteilung der Fläche zeigt, stellt die Stadt auf ihrer Internetseite bereit.
Unterlagen bis zum 25. September einreichen
„Nordhorn hat sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Wohn-, Freizeit- und Tourismusstandort entwickelt“, sagt Bürgermeister Thomas Berling. Vechte, Vechtesee und Kanäle prägten das Stadtbild ebenso wie das gut ausgebaute Rad- und Wegenetz, auch die Nähe zu den Niederlanden trage zur touristischen Attraktivität bei. „Nordhorn bietet bereits vielfältige Möglichkeiten für Erholung und Freizeit. Dieses Angebot wollen wir gemeinsam mit engagierten Investoren und Betreibern sinnvoll ergänzen und zusätzliche Anreize für Einheimische sowie Besucherinnen und Besucher schaffen“, so Berling.
Angebotsunterlagen sind bis zum 25. September 2026 bei der Stadt Nordhorn einzureichen. Alle Einzelheiten zur Fläche, den Anforderungen und dem weiteren Verfahren gibt es unter nordhorn.de/ibv-freizeitnutzung.

