In einem Einfamilienhaus in Werlte hat es am Mittwochabend, 9. September 2026, gebrannt. Der Bewohner konnte sich rechtzeitig ins Freie retten, sein Hund kam bei dem Feuer ums Leben.
Rettungsversuch für den Hund misslingt
Die ersten Einsatzkräfte trafen kurz nach 22 Uhr ein und stellten bereits deutlichen Feuerschein im Erdgeschoss fest. Der Bewohner hatte das Haus zu diesem Zeitpunkt schon verlassen. Beim Versuch, seinen Hund aus dem brennenden Gebäude zu retten, zog er sich eine Rauchgasvergiftung zu und wurde vor Ort medizinisch versorgt. Für den Hund kam jede Hilfe zu spät, die Einsatzkräfte konnten das Tier nur noch tot aus dem Haus bergen.

Rund 30 Einsatzkräfte löschen den Brand
Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und begrenzte es auf den betroffenen Raum. Im Einsatz waren rund 30 Kräfte mit Einsatzleitwagen, mehreren Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Rüstwagen, unterstützt von Rettungsdienst und Polizei. Durch die starke Rauchentwicklung ist das Einfamilienhaus derzeit nicht bewohnbar.
Brandursache noch unklar
Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

